Lycra macht mich heiß!

  • Bei mir "wirkt" es auch nach mehr als 20 Jahren noch. Die Reizschwelle ist allerdings gesunken - die schwarze Lauftight oder Radhose beim normalen Training bewirkt so ziemlich gar nichts. Aber manchmal mag ich es, mit den etwas gewagteren Variationen rauszugehen - mal die rote Radhose anziehen oder den Einteiler oder die blaue Lauftight. Da ist der Nutzen als Sportbekleidung der gleiche, aber das gewisse erotische Kribbeln kommt obendrauf. Dann gibt's manchmal vor oder nach dem Sport noch eine Extradosis Adrenalin :saint:

  • Hmmm, bei mir ist es mittlerweile auch etwas von der Tagesform abhängig. Lycrafetisch und Sexualität haben sich bei mir damals gleichzeitig und parallel entwickelt, sodass die Erregung durch Lycra irgendwie immer da ist. Früher war auch der Erregungseffekt immer sofort da, sobald ich in etwas enges Glänzendes geschlüpft bin, heute ist das nicht mehr 1:1 so.

    An manchen Tagen komme ich nach Hause und muss einfach sofort in einen Ganzanzug schlüpfen und muss bis dahin auch immer wieder dran denken. Aber manchmal will ich nur was nett anzusehendes Bequemes tragen und dann haben Leggins oder Anzug keinen weitergehenden Effekt.

    Man könnte sagen, dass Lycra nach über 20 Jahren zu einem nicht mehr so aufgeregten Teil von einem geworden ist, den man aber auch nicht loslassen kann (wenn man überhaupt wollte). Kurzum: "heiß" ja und auch gerne, aber nicht mehr immer. 8)

  • Moin,

    die Wortwahl im Ausgangspostig ist vielleich noch geringfügig verbesserungsfähig. :rolleyes:

    Über die Jahre ist es mir ähnlich ergangen wie meinen Vorrednern. Der Mensch passt sich an und es entsteht letztendgültig ein Gewöhnungseffekt. Klar, als Jugendlicher war da sicherlich auch mehr Stimmulation im Spiel, aber heute ist das eben nicht mehr so. Zum Glück. ;)

  • Bei mir kommt und gehen sowohl das Bedürfnis Lycra zu tragen als auch das Gefühl beim Lycra tragen in "Wellen" über mehrere Wochen/Monate. Es gibt Zeiten in den mich Lycra kaum "anmacht" und es lediglich ein sehr bequemes und bspw. beim Sport auch nützliches Material ist. Dann gibt es jedoch auch Zeiten, in denen Lycra deutlich mehr bei mir auslöst.


    Dies hängt jedoch auch sehr stark von der tatsächliche Materialzusammensetzung ab. In den letzten 20 Jahren ist mir sehr viel "Lycra" begegnet, das mich nicht (mehr) anspricht. - Entweder zu starr, zu dünn, zu matt oder zu "schlabberig". Dazu zähle ich die billigen Morphsuits oder auch Fern-Ost-Zentais.


    Wenn ich dann jedoch an Lycra aus einer ganz bestimmten Polyamid/Elasthan Mischung in Kontakt komme, ist die Wirkung bei mir auch heute noch nahezu so umwerfend wie vor 20 Jahren. Ich kann das Material, da ich meine, nur schwer umschreiben. - Meist sind es 82% Polyamid, 18% Elasthan, verbunden mit einer ganz speziellen weich, flauschig oder zugleich auch glatten Haptik und Optik sowie einen gleichmäßigen starken Glanz... die blauen Leggings im Avatar-Bild von "Catsuit78" dürften daraus hergestellt sein. - Eine weitere Stoffmischung, die ich jedes mal spannend finde ist die der Adidas Fullbody/Jetconcept Anzüge, wobei dort auch immer noch die deutlich spürbare Kompression hinzu kommt.

  • Bei mir ist es "mal so" und dann widerum "mal so".

    Hoppla, klingt aber doof... irgendwie so....


    Nun ja, je nach Stoffzusammensetzung bzw. Qualität und abhängig von der Situation, passiert bzw. regt sich schonmal etwas.


    LackShine-Stoff/Qualität (kann man es Qualität oder einfach nur Stoffart nennen?) fühlt sich spannend an, aber auch eine Größe zu klein ausgewählt kann 'Entsprechendes bewirken' (um es mal etwas diskreter auszudrücken).

  • Da ich schon seit vielen Jahrzehnten Lycra trage, sei es zum Sport, im Alltag, oder im Bett zum Aufreizen, triggert mich der Stoff lange nicht mehr so, wie zu Beginn, also man als Teenager noch Mutters Badeanzug anprobiert hat.

    Selbst, wenn ich in meinen Latexleggings wie gestern ein Konzert besuche, werde ich nicht übermäßig geil, auch wenn man kaum lange die Hände von den Schenkeln lassen kann, weil alles so sau glatt ist und es sich fantastisch anfühlt.

    Irgendwie stumpft es schon ab, wenn man sich nahzu alles traut, es wird eben zur Routine.


    Gruß Wolpertinger