Ein Spieleabend in Lycra

  • Liebe Forumsgemeinde,


    vor einigen Wochen vor meinem Urlaub hatte ich angekündigt eine Geschichte mit Augenzwinkern ;) zu schreiben. Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung meiner längst abgeschlossenen Geschichte "Ein Spieleabend mit Folgen", wobei alle 6 Protagonisten, egal ob Männlein oder Weiblein Mitglied in diesem Forum sind. Die Namen und Vorgeschichte des Kennenlernens und der einzelnen Beziehungen untereinander stammt von dieser Geschichte. Bitte ggf. nochmals den ersten Teil kurz überfliegen, da ich nicht alles in dieser Geschichte nochmals wiederholen möchte. Noch heute werde ich den ersten Teil einstellen. Also bitte noch ein paar Stunden Geduld. Über positive wie negative Kritik zu dieser kleinen Geschichte würde ich mich, wie immer, freuen. Nun aber genug der Vorrede. Gleich geht es los. Viel Freude :) beim Lesen und falls sich jemand wiedererkennt, wäre dies natürlich völlig unbeabsichtigt.

  • Ein Spieleabend in Lycra, Teil 1


    Als es an der Tür klingelte, waren Marc und Irina gerade fertig geworden. Irina hatte sich in ihren neuen schwarzen absolut glänzenden Zentai gezwängt, aus dem nur die Hände und Füße herausschauten und der eine Gesichtsmaske besaß, der nur Augenöffnungen und eine Mundöffnung hatte. Die knallrot geschminkten Lippen und die smokey Eyes kamen damit ganz toll zur Geltung. Der Highlight an diesem Zentai aber waren die Brüste. Ihre niedlichen Wölbungen schimmerten durch die hauchzarten ebenfalls schwarzen aber durchsichtigen Einsätze hindurch und machten den Zentai oder besser Irina absolut sexy. Im Schritt befand sich ein Reißverschluss, der kaum zu sehen war aber bei bestimmten Situation, z.B. auf dem WC oder wo auch sonst sehr praktisch war. Ihre Füße steckten in schwarzen Sneakern. Irina grinste Marc an, als er am Bad vorbeiging, um die Tür zu öffnen. Marc blieb kurz stehen, begutachtete seine Frau und wusste, dass heute Abend noch was gehen würde. Aber vor diesem "Gehen" stand noch der Spieleabend mit den vier Freunden.


    Marc selber hatte ein langes Leiden in Kauf genommen, um sich heute in neuem Outfit zu präsentieren. Aber er tat dies gerne, wollte Irina ihn doch so sehen. Sie hatte ihm auch die Beine bis hoch in den Schritt rasiert, eine Prozedur die durchaus nicht ganz ohne Schmerzen abgegangen war. Aber die roten Stellen, die das Rasieren hinterlassen hatte, waren seit gestern wieder verheilt aber im Schritt fühlte sich die Nacktheit doch für Marc etwas komisch an. Er trug eine hellblaue durchsichtige Strumpfhose und eine schwarze Netzstrumpfhose darüber. An den Füßen hatte er schwarze Sportsocken, die soweit möglich heruntergekrempelt waren und etwas höhere blau-weiße Leinensportschuhe. Als Oberteil trug er einen schwarzen Langarmbody. In der eingearbeiteten Kopfmaske war ein großes Loch für das Gesicht. Am Hals hatte er wie immer das metallene O-Halsband mit einem kleinen Ring vorne, dass ihm Irina bereits kurz nach dem ersten Date verordnet hatte und das ihn als ihr Eigentum auswies. Allerdings lebten Sie diesbezüglich nicht in einer 24/7-Beziehung, sondern sie lebten ihren Lycra- und SM-Fetisch nur an Wochenenden aus, den SM-Fetisch auch nur alleine oder mit den wenigen Bekannten, die von diesem zweiten Fetisch wussten. Lycra hingegen trugen beide auch schon mal in der Öffentlichkeit, z.B. beim Sport, beim Schwimmen oder sonstigen Freizeitaktivitäten.


    Marc drückte auf den Türöffner und er hörte wie Heike und Andreas die Treppe hinaufkamen. Vorab Heike, dahinter Andreas, der bereits in der erste der drei Etagen am Schnaufen war. Er hatte ein paar Pfunde Zuviel auf den Rippen. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, Zentais zu tragen. Irina hatte einen Volti-Anzug in weiß und grünen Applikationen einer bekannten Sportfirma an, darunter trug sie hautfarbenen Stümpfe, soweit man dies am unteren Ende des Anzugs sehen konnte und passende weiße High Heels. Marc und Heike begrüßten sich überschwänglich, dann rauschte sie an ihm vorbei, nicht ohne ihn zu seinem interessanten Outfit zu gratulieren. Marc schickte bewundernde Blicke hinter ihr her, zeichnete sich ihr Po doch sehr gut in diesem Volti-Anzug ab. Einige Zeit später hatte es dann auch Andreas geschafft. Neben seinen eigenen Pfunden hatte er noch einen großen Korb und eine kleinere Tasche zu tragen, in der sich Essen und Knabbereien für den heutigen Spielabend befanden. Er hatte beim letzten Mal verloren und musste daher die komplette Verpflegung für diesen Abend zu übernehmen - dies war der Spieleinsatz beim letzten Mal gewesen. Er trug einen kompletten Zentai mit Rücken-Reißverschluss nur ohne Kopfmaske in Tigeroptik und sogar mit einem Tigerschwanz. Sah ganz witzig aus, wäre aber zusammen mit einem Tigerkopf, den Andreas auch besaß aber eher etwas für Karneval, dachte Marc als Andreas die letzten Stufen nahm.


    Marc nahm Andreas den Korb ab und gemeinsam verteilten sie die Leckereien auf dem Tisch. Andreas hatte Fingerfood vorbereitet, damit sie während des Essens die Spiele nicht unterbrechen mussten. So gab es kleine Hackbällchen, Möhren- und Gurkensticks, Käsehäppchen, verschiedene klein geschnitten Obststücke und Minibrötchen. Dazu ein paar verschiedene Dipps und natürlich noch Knabbereien für den späteren Abend. Marc wusste, warum Andreas es nicht schaffte, abzunehmen. Bewundernswert dagegen Heike, die eine gute Figur hatte und bei der Po und Brüste recht üppig ausgebildet waren. Während beide über ihre Outfits diskutierten, Andreas war von Marcs Mut mal wieder sehr angetan, hörten sie die Mädels aus dem Bad heraus lachen und quatschen. Vermutlich zog Heike ihr Make-up nach und richtete sich noch die Haare. Ein Problem, dass Irina dieses Mal nicht hatte, sie hatte ihre langen blonden Haare unter einem Teil versteckt, dass vor allen Dingen Schauspieler nutzten, wenn sie Perücken aufzusetzen hatten.


    Genau pünktlich um 19.00 Uhr klingelte es erneut. Jessica und Christian standen bereits oben an der Tür. "Ein Nachbar hat uns reingelassen, als er gerade mit seinem Hund raus wollte." grinste Jessica, als Marc sich wunderte, dass sie schon an der Wohnungstür und nicht an der Haustür standen. "Der hat vielleicht komisch geschaut, aber dann doch gegrüßt, als wir ihn nett einen guten Abend gewünscht hatten und lächelnd an ihm vorbei gingen!" fügte sie hinzu.


    Das der Nachbar, es musste sich um Herrn Neumann aus dem Erdgeschoss handeln, wunderte Marc gar nicht. Zum einen war der Nachbar mit fast 80 Jahren nicht der typische Zentaiträger und zum anderen sahen die beiden auch wirklich interessant aus. Während Christian eine Kombination aus einer Leggings und einem engen Oberteil in der Optik der "Körperwelten" unterwegs war und damit für viele Menschen grenzwertig aussah, trug Irina ein mittelblaues knöchellanges Zentaikleid, dass obenherum wie ein normaler Zentai aussah, sich dann aber zu einem ganz engen Kleid änderte, in dem das Gehen und vor allen Dingen das Treppensteigen sehr schwer war. Allerdings ließ sich an der linken Seite des Kleides ein Reißverschluss vom Boden bis fast zum Po öffnen. Dieser war aber jetzt geschlossen, so dass man nur die hohen Stiefelchen an den Füßen von Jessica sah. Beide Outfits mussten neu sein, Marc jedenfalls hatte sie noch nicht gesehen. Marc musste grinsen, wenn er daran dachte, dass ihr Nachbar Neumann nach dem Gassigehen mit seinem Hund seiner Frau von der Begegnung mit Jessica und Christian berichten würde.


    Nach der allgemeinen Begrüßung der 6 Freunde untereinander musste Jessica den Reißverschluss allerdings öffnen. Bequemes Sitzen war sonst auch nicht möglich. Zum Vorschein kam eine Leggings oder Strumpfhose, Marc konnte dies aktuell nicht genau sehen in der gleichen Farbe und glänzendem Material wie das Kleid. Bevor sie mit dem Spielen anfingen, quatschten die 6 erst einmal ausführlich miteinander. Sie präsentierten gegenseitig die neuen Outfits, sprachen diverse Themen im "Lycra-Forum" durch und unterhielten sich auch über Gott und die (Lycra-)welt im allgemeinen. Das Thema "BDSM", dem nur Irina und Marc zusätzlich zugeneigt war, blieb heute außenvor.


    Dann einigten sich die 6 auf das Spiel, dass sie heute spielen wollten. Zu Doppelkopf hatten dieses Mal alle Lust und die Strafe für den Verlierer stand schnell fest. Auf Vorschlag von Heike konnten sich alle darauf einigen, dass der Verlierer sie alle zur nächsten Lycraparty fahren musste. Das hieß nämlich: Kein Alkohol trinken. Die Party, die sie meinten, fand in zwei Wochen in Essen statt und bei diesen Partys trafen sich alle Lycra-Freunde und ähnlich gesinnte zum gemeinsamen Feiern. Angemeldet waren sie alle schon seit Wochen, den Termin hatten sie wie immer im Forum gefunden. Drei Mal im Jahr fand die Party in einer tollen Location in einem riesen Partykeller statt, zusätzlich ein Mal im Sommer in einem Biergarten, den die Ausrichter jedes Mal für dieses Event exclusiv anmieteten. Fast immer liefen sie dann in neuen Outfits auf.


    Schon vor dem Beginn des ersten Spiels hatten sie das mitgebrachte Fingerfood vertilgt und so konnten die Doppelkopfrunden ohne weitere Verzögerung beginnen. Von Anfang an hatte Jessica kein Glück. Während sie schon schnell mit Irina um die rote Laterne stritt, verlor sie zu guter Letzt noch ein Bauern- und ein Damensolo und musste sich am Ende geschlagen geben. Sie hatte also den Kleinbus zu steuern, mit dem sie in zwei Wochen ins Ruhrgebiet fahren würden. Diesen bekamen sie immer von Christians und Marcs Arbeitgeber. Sie mussten lediglich die Benzinkosten tragen. Und die Fahrt zusammen in einem Kleinbus war deutlich witziger, als mit 2 oder 3 Autos zu fahren. So musste nur ein oder eine nüchtern bleiben und sie hatten schon während der Fahrten viel Spaß.


    Es war zwar schon kurz vor Mitternacht aber noch hatte niemand Lust aufzuhören und so entschieden sie dann, noch eine Runde "Dampfross" zu spielen (dieses Spiel habe ich in der Geschichte "Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen" kurz erklärt). Sie entschieden sich für die Deutschland-Karte, nicht ohne auch hier für den Verlieren eine Strafe auszudenken. Und diese Strafe fiel hart aus. Sie entschieden sich nach Idee von Irina dafür, dass bei der Party in Essen der Verlierer nicht im entsprechenden Outfit auflaufen dürfe, sondern im Straßenlook zu erscheinen hatte. Und dies war doppelt hart für den Verlierer. Zum einen durfte er sein Lieblings-Lycrateil nicht ausführen zum anderen gab es für Stammgäste ohne entsprechendes Outfit noch eine Sanktion, die von den richtig gekleideten Gästen der Party festgelegt wurde. Nur bei Party-Neulingen machte man dort eine Ausnahme. Sie durften sich für den Abend aus dem Fundus der Ausrichter ein Teil für den ersten Abend gegen einen kleinen Obolus aussuchen und sich dort umziehen. Bei allen anderen Gästen war man nicht so nachsichtig. Erwartet wurde bei diesen Partys bereits das Erscheinen im passenden Outfit - manchmal auch im Motto-Outfit, soweit denn eines ausgerufen worden war. Bei der letzten Party im Herbst war das Motto "orange is the new black", also waren Outfits in Orange oder Schwarz angesagt. Aber dieses Motto hatten alle 6 gut erfüllt.


    Das Spiel stand lange spitz auf Knopf. Heike, Marc und erneut Jessica stritten sich von Anfang an um den letzten Platz. Mit großem Abstand gewann schließlich Christian, der auch schon beim Doppelkopf erfolgreich war vor Irina und Andreas. Noch rechtzeitig aus dem Sumpf ziehen konnte sich auch Heike aber bis zur letzten Fahrt stritten sich Jessica und Marc um den vorletzten Platz. Denkbar knapp mit nur einem Punkt Vorsprung konnte dieses schließlich …


    to be continued


    der zweite Teil folgt in wenigen Tagen

  • Ein Spieleabend in Lycra, Teil 2


    … Duell schließlich Jessica, die ihrem Mann sofort in die Arme fiel. Sie wusste ja, was es heißt, auf der Party nicht in entsprechenden Klamotten aufzulaufen.


    Marc war entsprechend enttäuscht, durfte er doch zur Party ein neues Outfit nicht ausführen. Und genau ein solches hatte er sich bereits überlegt und auch schon bestellt. Es handelte sich um einen Zentai mit ganz vielen Reißverschlüssen in einem unheimlich glänzenden Dunkelblau. Der Einstieg war, anders als bei seinen sonstigen Zentais aber nicht mittels Rücken oder Vorder RV möglich sondern es befanden sich zwei RV an den Oberschenkeln, so dass der Einstieg nur von unten möglich war. Die Vollmaske war fest angebracht und die diversen Reißverschlüsse befanden sich an Stellen wie den Brustwarzen, am Po und anderen interessanten Stellen. Kommenden Mittwoch soll der Zentai geliefert werden und er würde ihn nicht ausführen können. Irina bemerkte seine Niedergeschlagenheit und gab ihm erst einmal einen dicken Kuss. Auf seiner Wange hatte Marc danach einen großen roten Fleck in Form ihrer Lippen. Doch Niemand sagte etwas dazu. Sie konnten mit Marc mitfühlen.


    Nach dem Ende des Dampfross-Spiels wurden noch einige Fotos von den Freunden in den Outfits gemacht. Einige davon sollten dann später ins Forum eingestellt werden. Es war schon fast drei Uhr, als sich die Besucher von Marc und Irina verabschiedeten.


    Etwas hielt Marc jedoch noch Aufrecht. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Stunden. Nachdem Irina ihn genötigt hatte, sein O-Halsband anzuziehen, wusste er, dass noch etwas auf ihn zukommen würde. Und auf dieses Etwas war er gespannt. Marc war sich sicher, dass sich Irina eine tolle Sache für ihn ausgedacht hatte. Aber zuerst verdonnerte sie ihn dazu, das Spiel wegzulegen und dann die Küche aufzuräumen. Viel war nicht zu tun, aber Marc tat wie ihm geheißen. Kaum war er fertig, stand Irina in der Tür, um ihn für das bevorstehende SM-Spielchen abzuholen. In der Hand hatte sie, das konnte er sehen, ein paar Handfesseln. Sie legte ihm diese Fesseln an den Armen an und … (die Geschichte muss ich hier leider unterbrechen. Jeder möchte sich hier seine eigenen Gedanken machen)


    In den kommenden Tagen war die bevorstehende Lycra-Party bei den verschiedenen Paaren und auch bei Telefonaten zwischeneinander und auf Arbeit zwischen Christian und Marc kein Thema. Am Mittwoch Abend stand Herrn Neumann, der Nachbarn von Irina und Marc vor der Tür und gab ein Paket ab, das er dankenswerterweise für die beiden angenommen hatte. Marc konnte es kaum erwarten, den Inhalt anzuprobieren, sah er doch am Absender, dass es sich nur um den bestellten Zentai handeln konnte. Die Firma hatte also Wort gehalten. Als er gerade seine Neuerwerbung anzog, klingelte Irinas Handy. Sie verließ das Schlafzimmer, nicht ohne vorher die Reißverschlüsse an den Oberschenkeln zu schließen. Marc zupfte noch an ein paar kleinen Stellen und merkte, dass der Anzug perfekt saß. Auch wenn er nicht so gut durch die komplett geschlossene Maske sehen konnte, so sah er doch im Spiegel des hell erleuchteten Schlafzimmers , dass der Anzug absolut eng anlag. Auch beim Drüberstreichen konnte er keine Falte feststellen. Er merkte, dass sich bei ihm etwas in der Mitte des Körpers rührte und das gefiel ihm.


    Nach wenigen Minuten, Irina hatte das Telefonat inzwischen beendet, kam sie wieder zurück und musterte ihn erst einmal ausgiebig: "Der steht Dir aber absolut gut und sieht absolut geil aus. Bisher hattest Du noch keinen besseren Zentai. Lediglich die beiden Gymnastikanzüge passten so toll, aber die haben ja leider keine so interessanten Details." Mit diesen Worten begann sie langsam, Marc in seinem Zentai zu streicheln. Er ließ es sich natürlich gerne gefallen, auch dass sie nach und nach die Reißverschlüsse ausprobierte. Wie geschickt sie bei alledem war, merkte Marc mal wieder, als sie ihn einige Zeit von hinten befummelte und als er sich irgendwann umdrehte, sie nackt vor ihm stand. Sie fielen zusammen erst auf das Bett und dann übereinander her. Gut, dass der zusätzliche Schrittreißverschluss schon auf war.


    Marc wollte den Anzug eigentlich am liebsten die ganze Nacht anbehalten aber Irina bat ihn, ihn auszuziehen. Der neue Zentai sollte nicht leiden, nur weil er ihn in der Nacht trug. Stattdessen zogen beide ihre Schlaf-Voltigieranzüge an, Irinas in rosa-weiß, Marcs in grün-gelb. So lagen sie noch eine ganze Zeit kuschelnd nebeneinander. Irina musste Marc trösten, als er davon anfing, den neuen Anzug nicht bei der Party ausführen zu dürfen. Sie machte ihm aber klar, dass er zwar nicht den Zentai präsentieren könne, es ihm aber doch gefallen müsse, dass man ihn bestrafen würde. Aber auch die Aussicht auf das Ausleben seiner devoten SM-Seite konnte Marc nicht wirklich trösten, zu sehr mochte er diesen neuen echt geilen Anzug. Und Fotos hatte Irina davon auch keine gemacht. Die Situation zuvor hatte dies nicht zugelassen.


    Am frühen Abend der Party machte sich Irina bereit. Sie hatte erst schwarze halterlose Nylons angezogen und sich dann in den neuen glänzenden Schwarzen Zentai gezwängt, den sie bereits beim Spieleabend an hatte. Die Lippen hatte sie wieder sehr rot geschminkt, die Augen wieder als Smokey Eyes aber sie hatte ihr Outfit noch perfektioniert. In den Augen hatte sie Kontaktlinsen im Look von Raubtieren. Dies gab ihr ein richtiges gefährliches Aussehen. Marc liebte diesen Look und fand sie so sexy. Um so mehr bedauerte er sein Outfit. Eine schwarze Jeans mit ebenfalls schwarzem Shirt, Socken und Schuhen. Bewusst langweilig hatte er sich angezogen. Wenn er nicht in seinem neuen geilen Anzug stecken durfte, so wollte er die Partygäste wenigstens aufgrund seines langweiligen Outfits zu einer strengen Strafe bewegen - so konnte er wenigstens damit etwas Spaß haben. Meistens bestand eine solche Strafe darin, fast nackt eine gewisse Zeit irgendwo eingesperrt zu werden oder bestimmte Aufgaben zu übernehmen um dann mach einiger Zeit ein halbwegs passenden Outfit anzuziehen - wobei halbwegs passend meistens bedeutete, dass die Lycras nicht passten, also entweder viel zu groß oder auch zu klein zu sein.


    Beide waren längst fertig als es an der Haustür klingelte. An der Gegensprechanlage war Jessica, die direkt vor der Tür einen Platz für den Van gefunden hatte. Irina griff noch nach ihre große Handtasche und beide gingen hinunter zu den anderen vieren, die schon im Van auf sie warteten.


    To be continues

  • Ein Spieleabend in Lycra, Teil 3


    Als Irina und Marc am Van ankamen, musterten sie die anderen vier erst einmal ausführlich. Jessica, die am Steuer saß, öffnete die Fahrertür und so konnten beide ihr Outfit begutachten. Sie hatte einen goldfarbenen Body ohne Beine aber mit langen Armen und einem hohen Kragen an, der am Rücken einen Reißverschluss hatte. An den Beinen trug sie eine glänzende Strumpfhose. Aufgrund des hohen Beinausschnitts ihres Bodys wirkten ihre extrem langen Beine noch länger. Passend zu ihrem Body trug sie sehr hohe goldene High Heels. Christian, der neben ihr saß war vom Outfit her etwas aus der Art geschlagen, trug er doch nichts anderes aus Lycra. Er hatte stattdessen einen durchsichtigen schwarzen Ganzkörperanzug an, der lediglich vorne an seinem besten Teil mit undurchsichtigem Stoff verstärkt war. Dieser Ganzkörperanzug hatte keine Löcher, auch konnte man die Maske nur abnehmen, wenn man den Anzug auszog. Essen würde er also nicht können, trinken war durch Zentais oder diesen Ganzanzug jedoch möglich, ein etwas eingeschränktes Sehen ebenfalls. Sein ganzer Anzug hatte den Stoff einer Damenstrumpfhose. Irina schaute zwei Mal hin, so aufreizend hatte sie Christian noch nie gesehen. Zu beiden machte sie bewundernde Bemerkungen. Und auch an Marcs Blick konnte man sehen, wie begeistert er von den Beiden war, nur wollte er dies aufgrund seines Outfits nicht kundtun. Jessica zog die Fahrertür wieder zu und startete den Motor, nachdem die beiden in den Kleinbus eingestiegen waren und sich zu Heike und Andreas setzten.


    Die beiden hatten sich auf die Sitze rücklings zur Fahrerin gesetzt, so dass sich Irina und Marc Ihnen gegenüber hin setzten. Andreas war wie fast immer von den Freunden am wenigsten interessant angezogen. Er sah in absoluten sexy Sachen auch nicht so spannend aus aber es war auch seine Vorliebe, Lycra zu tragen und so machte er das Beste daraus. Er trug einen Microfaster-Zentai in Petrol, darunter wohl einen Badeanzug, der seinen Bauch etwas straffte. Der Zentai und die Farbe standen ihm gut. Füße, Gesicht und Hände waren frei. Hinten am Hals hatte er ein kleines Knöpfchen, so dass er ohne einen Reißverschluss in den Zentai einsteigen konnte. Heike hatte erneut ihren Voltigieranzug vom letzten Spieleabend an. Er stand ihr ja sehr gut und war auch noch recht neu.


    Nachdem sich alle begrüßt hatten, fuhr Jessica Richtung Dortmund los. Sie kamen recht gut voran und kamen wenige Minuten vor Beginn der Party an. Leider war der öffentliche Parkplatz vor dem Haus gut besucht, da der BVB an diesem Samstag Abend ein Heimspiel gegen Hertha austrug. So kurvten die sechs Freunde erst einmal durch ein paar Seitenstraßen, bis sie schließlich doch ca. 200 Meter von der Location einen freien Platz erwischten. Glücklicherweise war es ein lauer Abend, so dass sie direkt in ihren Outfits zum Eingang gingen.


    Auf dem Weg dorthin kam ihnen ein Wagen mit 4 jungen Leuten entgegen, die wohl auf dem Weg zu einer Disco waren. Als sie die Freunde sahen, drehten sie sofort um dann langsam bei ihnen vorbei zu fahren. Lauthals grölten sie ein paar Sprüche zu den Outfits, vor allen Dingen zu denen von Jessica und Christian bevor sie Gas gaben und um die nächste Ecke verschwanden. Die 6 konnten darüber nur lachen, fühlten sie sich doch, mit einer Ausnahme, in ihren Klamotten mehr als gut und Dummschwat konnte ihnen nichts anhaben.


    Nach nur einmaligem Klingeln wurden sie eingelassen und das Pärchen, das die Party ausrichtete ließ sie ein. Das Eintrittsgeld hatten sie alle bereits, wie immer, überwiesen und es dauerte nur wenige Sekunden, bis alle auf der Gästeliste abgehakt waren. Petra, die Chefin sah sich Marcs Outfit dann noch genauer an. "Was habt ihr denn heute mit ihm gemacht, durfte er heute kein Party-Outfit anziehen?" fragte sie belustigt die Anderen. "Da werden wir wohl etwas für ihn finden müssen." Marc lächelte etwas gequält und schob sich an ihr vorbei nicht ohne einen Klapps auf seinem Po zu spüren. Er wusste, dass er in seinen Straßenklamotten hier würde wohl einiges über sich ergehen lassen müssen.


    Sie fanden Platz an einem der Stehtische. Nachdem sich alle etwas zu trinken organisiert hatten, verschwanden Jessica und Irina kurz. Marc vermutete, dass sich die beiden, wie bei Mädels üblich, gemeinsam Richtung Toilette aufgemacht hatten. Wenige Minuten später waren sie auch wieder zusammen und stießen mit einem Glas Sekt auf einen schönen Abend an. An den Nachbartischen trafen sie gute Bekannte und weitere Gleichgesinnte wieder, die sie öfters oder manchmal bei diesen Party im Ruhrgebiet und im Rheinland trafen. Aber wie immer waren auch einige "Neulinge" dabei, die im Internet das erste Mal von solchen Partys erfahren hatten. Aber auch diese wurde nett begrüßt, so war das halt bei den Lycra-Fans. Hier wurde Niemand ausgeschlossen und schließlich hatten alle mal angefangen und waren das erste Mal au f eine Party gegangen - auch wenn es bei den 6 Freunden schon einige Jahre her war.


    to be continued

  • Ich habe selber auch viel Spaß beim Schreiben und beim Beschreiben der Outfits. Übrigens: Einige davon habe ich selber, bei anderen bin ich auch von Fotos im Forum inspiriert worden. Wenn ich wieder Zeit habe, werde ich die Geschichte weiter schreiben. Aber wie bei meinen anderen Geschichten ist auch hier sicher, dass die Geschichte nur ein paar Teile haben wird. Zur Freude oder zur Trauer der Leser.

  • So, nach einige Tagen Pause geht es nun weiter mit der Geschichte über die 6 Freunde (Dieses Mal ohne viel Lycra, aber trotzdem interessant:


    Ein Spieleabend in Lycra, Teil 4


    Sie standen noch nicht sehr lange gemeinsam an dem Tisch, weitere Gäste waren inzwischen gekommen und es wurde immer voller, als Petra, die Chefin und Organisatorin der Party, zu Ihnen kam. Im Schlepptau hatte sie zwei junge Mädels, die wohl als Bedienung engagiert waren. Jedenfalls trugen sie beide die gleichen Sachen. Hautfarbene Zentais nur mit freien Augen, ansonsten komplett geschlossen und darüber ein kurzes schwarzes Kleid, dass man manchmal bei Bedienungen sieht. Ganz in schwarz, über den Knieen bereits endend mit weiße Spitzenrüschen am Hals und den kurzen Puffärmeln. Darüber eine kleine weiße Schürze. An den Beinen trugen Sie Netzstrümpfe mit Strapsen, die aber Ihre Füße steckten in absolut hohen schwarzen High Heels. Über dem Zentai trugen Sie Netzstrümpfe mit Strapsen. Sie stellten sich hinter Marc und mit zwei Griffen hatten sie seine Arme auf den Rücken gedreht. Es dauerte nur eine Sekunde und Handschellen klickten.


    Marc hatte zwar mit einer Aktion gerechnet, aber das er hier von zwei netten Mädels "verhaftet" würde, dass hatte er nicht vermutet. Sie anderen fünf Freunde reagierten nicht, auch nicht, als Marc von Petra ein großes Metallhalsband umgelegt bekam, mittels eines Schlosses das Halsband von Petra verschlossen wurde und er an der angebrachten Kette aus dem Raum geführt wurde.


    Da während der Aktion die Musik aussetzte und ein Spot die Szene zeigte, bekamen fast alle Gäste in dem Raum die Aktion mit und klatschten Beifall. Nur einige Neulinge waren überrascht, wenige schauten erst etwas entsetzt, zwei drei Gäste tuschelten hinter vorgehaltenen Hand.


    Marc blieb also nichts anderes übrig, als Petra und den beiden Mädels zu folgen. Er wurde in einen kleinen Raum geführt, der fast leer war. Lediglich in einer Ecke lagen auf einer Pritsche ein paar Klamotten. Ansonsten war der kleine vielleicht 6 Quadratmeter große Raum absolut leer. Die Wände waren weiß getüncht, der Boden mit schwarzen Fliesen ausgelegt. Erst als ihm die Handschellen und das Halsband abgenommen worden waren, sah er, dass es sich um eine Gefängniszelle handelte, die wohl als "Spielzimmer" für böse Buben gedacht war. Und an den Wänden waren diverse Ringe angebracht, um den Inhaftierten besser fixieren zu können.


    Die drei anderen verließen den Raum und Marc hörte, wie die, erst jetzt sah er, dass es eine schwere Metalltür mit einem verschließbaren Guckloch war, Tür von außen verschlossen wurde. Dann öffnete sich die Klappe, Petras Gesicht erschien und sie sagte "Du hast jetzt genau 15 Minuten, Dich richtig anzuziehen. Alles, was Du brauchst, findest Du auf der Pritsche." Die Klappe schloss sich geräuschvoll und Marc war alleine. Er drehte sich nach der Pritsche mit den Klamotten um und erwartete, dass das Licht erlöschen würde. Dies war aber nicht der Fall.


    Er sollte also keine Zeit verlieren und sich umziehen. Ihm war ein Rätsel, wie schnell Petra ihm richtige Sachen rausgelegt hatte. So setzte er sich auf die Pritsche und begutachtete die bereitliegenden Dinge. Er wusste ja, dass ihm etwas bevorstehen würde. Aber er war dann doch überrascht, als er die Sachen durchsuchte.


    Er zog sich erst einmal komplett aus und streifte sich als erstes einen schwarzen Spitzenbody über. Dieser hatte dünne Träger und bedeckte vorne seine Brustwarzen. Hinten war er sehr offen, soll heißen, dass er fast rückenfrei war. Im Schritt war er natürlich auch für Damen geschnitten, so dass er sein bestes Stück dort gut verpacken musste. Der Body passte wie für ihn gemacht. Selbst die Brüste waren für Frauen mit Körbchengröße "a" gemacht. Er merkte, dass ihm die Verkleidung Spaß machte. Der Hit an dem Body waren aber die Strapse, die fest angenäht waren. Er griff also als nächstes nach den schwarzen hauchzarten Strapsstrümpfen und zog sie sich vorsichtig an. Glücklicherweise hatte er schon mal Strumpfhosen angehabt und wusste, wie dies am besten geht. Etwas schwierig bereitete es ihm die Strümpfe an den Strapsen zu befestigen. Vorne und an der Seite ging ja noch, aber hinten war es doch schon "nicht ohne." Aber er war relativ gelenkig und nach einigen Bemühungen schaffte er es dann auch. Und ihm gefiel sein Outfit immer mehr.


    Aber er war ja noch nicht fertig. Das schwarze Kellnerinnenkleidchen, dass noch neben ihm lag, konnte er über den Kopf anziehen. Es war am Oberteil aus recht dünnem Lycrastoff, angenäht war ein sehr kurzer ausgestellter Rockteil mit einem kleinen integrierten schwarzen Rüschenunterrock, wie man ihn sonst im Karneval bei den Tanzmariechen unter der Uniform sieht. Obenrum bedeckte es seinen Spitzenbody komplett und hatte sehr kurze Arme. Aber noch war sein Outfit nicht komplett. Die beiden rosa Ballettschläppchen fanden zwar rein farblich nicht unbedingt seine Zustimmung, würden aber, dass war ihm klar, einen farblichen Highlight darstellen. Er war froh dass er keine hohen Hacken gefunden hatte, war er doch auf diesen noch nie rumgestöckelt.


    Weiterhin hatte er zur Komplettierung seines Kostüms noch eine Schürze, die hinten zu binden war, zwei schwarze Netzhandschuhe und ein weißes Häubchen auf der Pritsche gefunden, die er anzog. Als letztes nahm er sich noch eine kleine schwarze Fliege, die er sich um den Hals umband und hinten schloss.


    Kaum war er fertig, öffnete sich die Klappe und er sah wieder Petras Gesicht. "Na, bist Du fertig?" fragtes sie ihn und nachdem sie sah, dass er befolgt hatte, was ihm befohlen worden war: "Das sieht ja richtig gut aus! Na, dann kannst Du Dich ja bei den Gästen sehen lassen." Petra schloss die schwere Eisentür auf und ließ ihn raus.


    to be continued