Habt ihr das gewusst - die Geschichte der Leggings

  • Die erste Leggings bestand aus Leder und wurde von einem Indianer Stamm in Nordamerika zum Schutz gegen Dornen und Kälte getragen.


    Diese Art der Beinkleidung wurde lange zeit nicht übernommen und erst im 20. Jahrhundert beim Sport wieder eingesetzt.

    Leggings erhalten die wärme der Muskeln und stören nicht bei den Bewegungen im Sport sowie weisen sie schnell den Schweiß ab.


    Ab dem 80er kam mehr und mehr die schrille Leggings in leuchtenden Farben in die Öffentlichkeit und hauptsächlich wurde die Leggings bei Aerobic getragen oder sogar von einigen Musik Künstlern auf der Bühne.


    Leider hielt der Trend mit den schrillen Farben nicht an und ging wieder in Vergessenheit über.


    Seit etwa 2006 erwachte die Leggings wieder und viele Frauen kombinierten sie mit einem Rock.


    Auch immer mehr Männer fingen an eine Leggings zu tragen weil diese bequem sind.

    Der Trend das die Männer nun Leggings tragen wird von Jahr zu Jahr stärker auch die Mode Industrie entwickelte die sogenannte Meggings = Leggings für den Mann.


    Auch auf dem Laufsteg sieht man immer öfters Männer mit verschiedenen Kombinationen beim tragen einer Leggings.


    Derzeit wohl im Trend ist das tragen einer Leggings unter der Sporthose

  • Badeanzugchris

    Hat den Titel des Themas von „Habt ihr das gwusst - die Geschichte der Leggings“ zu „Habt ihr das gewusst - die Geschichte der Leggings“ geändert.
  • Vielleicht waren die Fahrradkuriere die Quelle für die Modedesigner - aber zumindest nicht die Erfinder der Leggings. Mag aber sein, dass dort erstmals sehr strechige Materialien zum Einsatz kamen. Nylon und Elasthan hatten ihren Durchbruch schließlich erst im 20. Jahrhundert.


    Diese ledernen Leggings der Indianer gibt es in der üblichen zweiteiligen Form schon seit etlichen Jahrhunderten. In Europa gab es übrigens sogar ein ganz ähnliches Kleidungsstück, die Beinlinge - was ja sogar bei der Namensgebung auf die Verwandschaft hinweist. Da elasische Gummibänder im Hosenbund auch erst eine jüngere Erfindung sind, und auch Verschlussarten wie Reißverschlüsse und Klettverschlüsse noch nicht erfunden waren und sogar Knöpfe im Gebrauch noch sehr eingeschränkt verwendet wurden, war es über lange Zeit üblich, die Beinkleider an einem Gürtel fest zu machen. Entweder wurden diese hierzu mit Bändchen, die am Stoff befestigt waren, am Gürtel fest gebunden, der Stoff konnte auch, wenn er weit genug reichte, einfach hinter dem Gürtel eingeklemmt werden. Häufig wurde er aber noch zusätzlich mit Fibeln (oftmals verzierte, in ihrer Funktionsweise Vorläufer heutiger Sicherheitsnadeln) festgesteckt. Daher wurde jedes Bein einzeln angezogen. Aus diesen Beinlingen hat sich dann mit dem Wandel des Mittelalters zur frühen Neuzeit die Strumpfhose entwickelt, welche besonders im Barock ein beliebtes Kleidungsstück war - und zwar bei den Herren der Schöpfung. Kombiniert mit schweren bestickten Gewändern und den typischen gepuderten Perücken.

    Auch gab es noch bis ins 19. Jahrhundert hinein zumindest Leggings-ähnliche, enganliegende Hosen, zum Beispiel bei verschiedenen Uniformen. Vermutlich aus praktischen Gründen, da weite Kleidung beim Reiten eher lästig war.