Beiträge von Der Graf

    Ich habe das Thema bislang auch irgenwie übersehen. Ich trage zwar an vielen Tagen Lycra, im Winter für gewöhnlich eine Leggings "drunter" als Kälteschutz, und im Sommer dann eher Radler. Ausgefallene Sachen wie Ganzanzüge etc. hab ich so gut wie keine und ziehe ich auch so gut wie nie an. Wie bei einigen meiner Vorreder gibts auch bei mir Phasen, wo ich ganz wild auf das Gefühl von Lycra bin ... und dann gibt es Zeiten, wo ich mal eine Woche lang keinen Kontakt mit dem Stoff habe, und es mir erst im Nachhinein auffällt.

    Beim ersten hätte ich auch mal auf ein dünnes Taschenbuch getippt ... aber beim zweiten ... ne Schere wirds wohl kaum sein ... daher sage ich mal "irgend ein Teil mit Mickey Mouse optik". Es gab doch mal so PEZ Zuckerbonbon Spender, mit allelei Designs. So was vielleicht?

    Irgendwann, ziemlich in der Mitte, gab es eine Schlüsselszene, wo ich ich plötzlich dieses ungute Gefühl hatte. Er kann doch nicht ... dachte ich mir. Aber leider kam dann genau das, was ich gehofft hatte, nicht lesen zu müssen. Bis zum Ende musste ich mehrmals unterbrechen, um wieder einen klaren Blick zu bekommen. Wie du in den späteren Kommentaren schreibst, ist das nicht nur reine Erfindung, sondern beruht auf eigenen Erlebnissen.

    Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl für diesen Verlust. Deine Art, das Ganze in Worte zu fassen, hat uns diese Erfahrung selbst durchleben lassen und uns mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie grausam das Schicksal zuschlagen kann.

    Wenn ich das richtig deute, Thor, dann reizt dich die Hose schon ziemlich. Daher würde ich raten, noch mal ne Nacht drüber zu schlafen, und wenn der Wunsch dann immer noch besteht, einfach zuschlagen.


    Solltest du dich wieder erwarten nicht damit anfreunden können, kannst du die Hose womöglich noch als neuwertig weiter verkaufen und zumindest einen Teil des Geldes zurückbekommen.

    Zu uni-pinkfarbenen Teilen kann ich noch nichts aus eigener Erfahrung sagen, aber zumindest zu ganz bunt gemusterten, die sich im vergleich zu schwarz, dk. blau o. ä. auch schon deutlich abheben. Man fällt damit halt noch wesentlich stärker auf ... wie der sprichwörtliche bunte Hund. Das muss ich auch nicht allzu oft haben, im Urlaub habe ich mich aber mal getraut. Ich selbst würde vermutliche kein ganz in pink gehaltenes Teil anziehen, eher so was mit schwarz und kleineren Anteilen Pink, wenn es schon sein muss.


    Aber, von der Farbe mal abgesehen ... 100 Euro für eine Leggings? Dieser 20 cm Reißverschluss an den Seiten kann das ja wohl kaum rechtfertigen. Das wär ich nie im Leben bereit, für eine einzelne Hose auszugeben.

    Ich habe irgendwann den Anschluss verloren und erst später weiter lesen können, so dass Kommentare zu früheren Kapiteln an ganz anderer Stelle erschienen wären und vermutlich mehr Verwirrung gestiftet hätten, als zur Diskussion beizutragen. Daher versuche ich jetzt in einem Beitrag alles nachzuholen und mich zudem aber kurz zu fassen, da im Wesentlichen meine Meinung auch in den Kommentaren der anderen, schnelleren Leser wiedergespiegelt ist.

    Der Aufbau, die teilweise parallel verlaufenden Handlungsstränge, die Rückblenden, etc. gefallen mir gut. Ebenso die Riege der Verdächtigen, die tatsächlich erst im auflösenden Kapitel auf eine verbleibende Person reduziert wird und für eine durchgehend hohe Spannung sorgt. Ich persönlich hatte zunächst Dr. Gresslich im Verdacht, dann irgendwann Laura (mit der Begründung, dass sie die Attentatsversuche auf sich selbst so fingiert haben könnte, dass die Schützen mit Absicht nicht getroffen haben). Mit Frau Meister hätte ich am wenigsten gerechnet, dann sogar noch eher mit Nora. Damit ist dein Konzept also bestens aufgegangen.

    Das Setting ist, wie ich schon am Anfang der Geschichte geschrieben habe, sehr beklemmend. Ich hatte immer den Eindruck, in einer kühlen, sterilen Atmosphäre zu sein, wenn ich den Protagonisten durch die Flure der Firma folgte. Für die Realität hoffe ich, dass diese Fiktion niemals Wirklichkeit werden wird. Also diese Technik der Implantate und Fremdsteuerung. Lycraanzüge als Berufskleidung würde ich hingegen sehr begrüßen.

    Gut, dass nicht zu viel von Columbo im Inspektor hängen geblieben ist, denn es hätte mich sehr gewundert, wenn Trish ihr Herz an einen nicht mehr so jungen Herren verloren hätte, dessen Gesicht ähnich zerknautscht aussieht wie sein Mantel.

    Ich hatte auch zahleiche Assoziationen mit verschiedenen Filmen, Büchern o. ä., was ich absolut positiv meine, denn besonders dadurch wirkt das Ganz noch lebendiger und besser bildlich vorstellbar. Um einige Beispiele zu nennen: Lily, bzw. die umgewandelte Form, hat mich direkt an die Borg aus Star Trek denken lassen, die auch Nano-Sonden einsetzen, und in sog. Alkoven stehend regenerieren. Besonders 7 of 9 aus Voyager, die als Kind nur teilweise verwandelt worden ist, um als Köder für die Kontaktaufnahme mit den Menschen zu dienen. Die Fähigkeit, jede menschliche Form anzunehmen wiederum hat mich an Odo, bzw. das Volk der Formwandler aus Star Trek DS9 erinnert. Weniger konkret, aber grundsätzlich mit dem Thema Verbindung von Mensch und Maschine, wo hört das Leben auf und wo beginnt eine künstliche Daseinsform, fand ich mich ein wenig an Matrix oder Otherland erinnert.

    Abschließend kann ich auch nur bestätigen, dass die Geschichte sehr gelungen und eine Bereicherung für das Forum ist und ich mich schon auf eine Fortsetzung freue.

    Danke, Manujaja, die Firma kenne ich, aber ich hatte bis jetzt echt keine Ahnung, dass es solch einen Vogel gibt. Als Markenname kannte ich sonst nur noch UHU und MÖVEN(pick), aber die machen eher Kleber und Eis. Ach ja, und STRAUSS, für Berufskleidung.

    Was die Beschreibung der Ware angeht, ist es leider so, dass andere Personen offensichtlich ein komplett anderes Verständnis davon haben, was "guter Zustand" oder "sehr gut erhalten" bedeutet. In meinen Augen sollten solche Teile dann noch ziemlich neu wirken, und nicht wie die oben beschriebenen Birkenstocksandalen. Ich hatte mal Stress, weil eine Leggings im "guten Zustand", wie der Verkäufer sie beschrieb, so dermaßen mit Pilling übersäht war und einige kleine Löcher hatte, als hätte der oder die Vorbesitzer/in einen Ritt auf einer Packung Schmirgelpapier darin gemacht. Das war auf den Fotos dank schlechter Beleuchtung und leichter Unschärfe nicht sehen. Der Verkäufer meinte dann dreist: "Was erwarten Sie denn bei gebrauchter Kleidung" Ich denke, solche Reinfälle haben die meisten von uns schon mal erlebt. Bei mir waren es allerdings immer Fälle deutlich unter 10 Euro, so dass ich mir zähneknirschend gesagt habe, der Aufwand an Zeit und Nerven, den das Vorgehen gegen solche Verkäufer kosten würde, ist es mir nicht wert. Auf eine persönliche Blacklist

    setze ich sie auch.


    Noch etwas zu den verschollenen Sendungen. Ich selbst hatte mal, als die Zustellung an Packstationen bei mir noch funktionierte, eine fremde Sendung neben meiner eigenen im Fach. War ein Paket aus England an einen wildfremden Menschen. Da ich es nicht einfach in der Box liegen lassen wollte, bin ich damit in die nächste Postfilliale, um es dort abzugeben, damit es dem Empfänger nun richtig zugestellt werden kann. Der Mitarbeiter wollte tatsächlich Geld von mir haben, für den Versand. Ich habe ihm dann ausführlich erklärt, wie ich in den Besitz des Pakets gekommen bin, aber erst die "Androhung", das Paket wieder mitzunehmen und bei der Polizei als Fundstück abzugeben, hat ihn dann veranlasst, die Sendung entgegenzunehmen, ohne mir etwas dafür zu berechnen.


    Wer weiß, wie oft so etwas anderen passiert, die sich nicht die Mühe machen, die gefundene Sendung auf den richtigen Weg zu bringen sondern sie entweder behalten, gucken was drinn ist - oder einfach aus Bequemlichkeit in den nächsten Mülleimer werfen? Und die Post hat mit ihrem starren Denkweisen auch wirklich alles getan, um eben solches Verhalten noch zu fördern.

    Die kannte ich bislang noch nicht. Ich muss gestehen, dass ich absolut kein Fan von Taschen an Leggings bin, und wenn schon, dann diese recht unauffälligen Reißverschlusstaschen mittig direkt unterm Bund - die werden oft eh vom Shirt verdeckt, oder aber vorne innen so ein eingenähter Beutel für Schlüssel, Taschentücher etc.

    Aber Gesäßtaschen sind in meinen Augen ein No-Go für Leggings, daher kann ich dieser Marke nichts abgewinnen. Allerdings - in der Not frisst der Teufel Fliegen - wären diese Hosen immer noch ein willkommenerer Anblick beim Wandern als andere, schlabbrige Hosen, wie runninginlycra auch schon treffend beschrieben hat.

    Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass bei der Post von bis zu einem Prozent die Rede war, was die Verlustrate bei unversicherten Sendungen anbetrifft. Demnach käme also jede 100. Sendung nicht beim Empfänger an. Manche Leute haben sicher mehr Glück und bisher immer alles bekommen, andere wiederum haben dafür doppelt Pech. Das Ganze ist ja ein statistischer Wert, der über die Masse von Millionen von Sendungen ausgewertet worden ist.

    Ich selbst habe auch schon einige Sendungen nicht erhalten, die ich über Ebay gekauft hatte. Das hatte allerdings auch verschiedene Ursachen. Die wenigsten dieser Sendungen sind nicht geliefert worden, also demnach entweder vom Absender in betrügerischer Absicht gar nicht verschickt worden (glaub ich aber kaum) oder auf dem Weg verschollen. Dazu habe ich mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, wo ganze Räume voll mit falsch geleiteten Sendungen waren - und die Post es einfach nicht auf die Kette bekam, diese noch mal richtig an den aufgedruckten Empfänger zu schicken. Als Grund wurde dann angeführt, dass die Zuteilung maschinell erfolge, und wenn die Computer die Adresse nicht richtig "lesen" können, käme es mitunter zu Fehlleitungen. Solche Sendungen blieben dann oft monatelang in Depots, weil sich die Post kein Personal leisten will, das diese Sendungen manuell auf den richtigen Weg bringt. Und laut Beitrag würden diese Sendungen nach einer Zeit dann ungeöffnet vernichtet.

    Bei mir war es aber einmal so, dass ich mir die Sendungen an eine Packstation schicken ließ. So weit so gut, hat eine ganze Weile lang geklappt ... nur wenn die Station schon voll belegt war, gingen die Sendungen in die nächste Filiale zur Abholung. Irgendwann muss aber etwas mit der Technik falsch gelaufen sein, denn ich bekam zwar die Nachricht per Mail und Sms, dass ich eine Sendung in der Packstation hätte - aber dort angekommen war nichts zu holen. Am nächsten Tag bekam ich dann vom Absender die Nachricht, dass die Ware zurück gekommen sei, mit dem Vermerk "Der Empfänger habe die Sendung nicht abgeholt". Sehr witzig, im Prinzip wurde die Sendung also direkt so behandelt, als habe ich sie eine Woche lang in der Station versauern lassen. Ich hatte mich bei der Post deswegen beschwert, (das Ganze ist mir in einem Zeitraum von 2-3 Wochen mehrmals passiert, bis ich dann die Packstation für mich ad acta gelegt hatte), wobei mir die Leute in der Filiale nur sagten, dass ich es versäumt hätte, die Sendung rechtzeitig abzuholen. Das ist natürlich ein Witz, da die Sendungen nicht einmal einen Tag lang in der Station waren. Ich musste dann entweder noch mal das Porto zahlen, da die Absender ihre Ware natürlich nicht auf eigene Kosten erneut versenden wollten. Da ich in ein paar dieser Fälle noch darauf hoffte, die Sache mit der Post klären zu können - was für eine naive Vorstellung! - habe ich erstmal abgewartet. Diverse Hotlines haben mich wegen mangelnder Zuständigkeit an eine andere Hotline verwiesen, auf meine Mails habe ich ausser der Auto-Responce, dass die Nachricht eingegangen sei und bearbeitet werde, nie eine Antwort erhalten, und die Anrufe, die immer in einem Callcenter rauskamen, dessen Mitarbeiter zwar übertrieben freundlich waren, aber was die fachliche Kompetenz betrifft, so hilfreich waren wie ein Gefrierschrank in der Antarktis. Diese monatelange Warterei auf eine Lösung seitens der Post hatten dann die Verkäufer so gedeutet, dass ich kein Interresse mehr an der Ware hätte und diese mitlerweile erneut verkauft. Hätten sie zwar eigentlich gar nicht gedurft, da die Ware ja mit dem Bezahlen des Kaufbetrags mein Eigentum war und es erst nach mehreren Jahren ohne Forderung von mir wieder als herrenlos gilt, aber dagegen wieder vorzugehen fehlte mir nach dem erfolglosen Kampf gegen den gelben Riesen die Kraft, zumal es nur um Beträge in der Summe von vielleicht 20 Euro ging.

    Eine zweite Sache, ist die der Mitbewohner. Durch die Erwähnung dieses Wortes bin ich überhaupt erst hellhörig geworden. Ich hatte eine Zeit lang in einem Studentenwohnheim gelebt, dort gab es im Eingangsbereich viele Briefkästen, die allesamt eher wenig Platz boten. Wenn ich mal über ein Wochenende nicht da war, und unglücklicherweise genau in dieser Zeit 3 oder 4 dickere Umschläge ankamen, hat der Bote sie manchmal einfach oben auf die Briefkästen gelegt, statt sie mit in die Filiale zu nehmen. In dieser Zeit sind immer mal wieder Sendungen nicht angekommen. Durch Zufall sah ich einmal gleich mehrere Umschläge in den Räumen meiner WG. Die waren zum Glück noch nicht geöffnet worden. Aber statt sie mir vor die Zimmertür oder zumindest offen sichtbar im Wohnbereich zu deponieren, lagen diese versteckt unter Gerümpel unter der Treppe, dort wo ich nur durch Zufall bei der Suche nach einem Staubsauger darauf gestoßen bin. Im Keller, dort, wo die Waschmaschinen stehen, habe ich einmal einen geöffneten Umschlag gefunden. Einige Sendungen sind aber nie aufgetaucht, und ich vermute mal, jemand der rund 40 Mitbewohner des Hauses hat sich diese unter den Nagel gerissen.

    Ich stehe leider total auf dem Schlauch und will auch nicht "cheaten", indem ich Google zu Rate ziehe. Daher einfach mal ein Versuch: MÖWE? Das habe ich zumindest schon mal auf Handtüchern gelesen ... vielleicht stellen die auch Kleidung her.

    Da die richtige Antwort dabei ist, löse ich das Ganze schon mal auf.


    Glückwunsch, Ben, du hast ins Schwarze getroffen.


    Ich bin dort auf Formentera, ganz genau auf einer Halbinsel nordwestlich von Es Pujols. Die Berge im Hintergrund gehören schon zu Ibiza. Etwa 100 Meter Luftlinie südöstlich von diesem Haus, wo ich auf dem Dach stehe, befindet sich ein bronzezeitliches Großsteingrab. Wer mal "Ca na Costa" googelt, kriegt Bilder davon und einen ungefähren Standort auf der Karte.

    Da sich hier nicht noch nicht viel getan hat, werde ich noch ein paar Hinweise geben.


    Manujaja, du liegst leider falsch, darfst aber gerne noch mal raten. Der Ort ist nicht in Frankreich, aber Südeuropa ist schon mal die passende Region. Die Berge, die im Hintergrund zu sehen sind, gehören nicht zur selben Landmasse, auf der ich mich befinde. Ich blicke in Richtung Norden. Auf der Landmasse, auf der ich mich befinde, leben etwas mehr als 12.000 Menschen (Touristen nicht mitgezählt).

    Ach herrje, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich werde heute Abend mal suchen, ob ich was Brauchbares unter meinen Bildern finden kann...

    Das hier zum Beispiel: Wer kann sagen, wo ich dort bin. Als Tipp: Das Meer ist nur 15 Minuten zu Fuß entfernt, doch das Gewässer im HIntergrund ist nicht das Meer, dennoch ist das Wasser darin salzig.


    Hallo und willkommen,


    du könntest ja für den Anfang in der Öffentlichkeit mit ner ungepolsterten Radlerhose, also einer kurzen Leggings, schwimmen gehen. Da gibt es ja sogar spezielle Modelle, die extra zum schwimmen gemacht sind. Jammer heißen die glaub ich. Wenn du dich damit sicher fühlst, kannst du ja auf längere Modelle umsteigen.

    Ja, der Anzug ganz links hat so ein richtig schönes Retro (bzw. original) 80er Design.


    Es ist offensichtlich, dass ein Video mit leicht bekleideten Kindern das Interesse von Pädophilen weckt. Auch wer keinen Lycrafetisch hat, wird wohl hautenge Gymnastikanzüge als nicht unattraktiv betrachten. Aber - hierbei handelt es sich immerhin um das offizielle Video des Veranstalters - was sollte die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft dagegen haben? Ja, ein bestehender Verdacht könnte dadurch erhärtet werden, aber alleine der Besitz eines solchen Videos ist nicht strafbar (wenn überhaupt, dann nur aus Gründen des Copyrights und möglicher illegaler Downloads, aber nicht wegen seines Inhalts). Anders sähe es aus, wenn ein "Unbefugter", beispielsweise der Hausmeister der Halle, wo das Event stattgefunden hat, heimlich mit seinem Handy Aufnahmen im Kabinengang gemacht hätte. Auch wenn darauf nicht mehr oder weniger zu sehen gewesen wäre, würde es sich dabei um einen Verstoß gegen diverse Vorschriften handeln. Aber bei offiziellen Veröffentlichungen besteht da meiner Meinung nach keine Gefahr. Sonst bräuchte auch jeder, der einen Spielfilm im Regal stehen hat, in dem Kinder in Badekleidung, Unterwäsche etc. zu sehen sind, deshalb einen Anwalt. Ich glaube, selbst einem Pädophilen kann nicht zur Last gelegt werden, "Mrs. Doubtfire" in seiner Sammlung zu haben.

    Ich finde, diese ganze Show ist so ein Affenzirkus. Was soll dieser übertriebene Verriss des Outfits? Das ganze erscheint mir doch wie ein abgekartetes Spiel, wo vorher schon feststeht, wen die Jury in die Pfanne haut und wen sie fördert. Wenn etwa an anderer Stelle ein Promi, sagen wir mal Helene Fischer in genau so einem Anzug auf einem Ihrer Konzerte aufgetreten wäre, dann wäre der Tenor der Pressestimmen doch eher in der Art "ziemlich gewagt, aber verdammt sexy ..." und nicht wie hier "Ich kann gar nicht hinsehen, so sch...e sieht das aus".


    Auch wenn ich persönlich jetzt nicht auf Latex stehe, finde ich es toll, dass diese Frau öffentlich dazu steht, es gesellschaftsfähig zu machen. Vielleicht findet sie ja trotz dieses Shitstorms, den die Juroren da vom Stapel gelassen haben, den einen oder anderen Nachahmer.


    Und noch ganz nebenbei - bis ich an der entsprechenden Stelle war, musste ich mir 6 Werbespots ansehen. Alleine deswegen halte ich es ähnlich wie Wolpertinger und boykotiere das TV. Wenn ich etwas sehe, dann Filme oder Serien nach meinem Geschmack, von DVD oder Streaming, damit erspare ich mir diese Folter der Werbung, Kürzung und festgelegten Sendezeiten.