Beiträge von Der Graf

    Hab mir grade wegen etwas längerer Abwesenheit die letzten 4 Kapitel "reingezogen" - und kann Desi nur recht geben, am liebsten würde ich immer weiterlesen um zu erfahren, was als nächstes passieren wird.


    Die Reue Nadjas, die tatsächlich aufrichtig zu sein scheint, macht zwar ihre Taten nicht ungeschehen oder mildert diese ab, doch lässt zumindest hoffen, dass sie nicht ganz verloren ist. Mit der richtigen Unterstützung schafft sie vielleicht die Abkehr von der dunklen Seite. Jan hingegen scheint nun für Caro das größere Problem darzustellen - jetzt, wo er weiß, wo sie sich aufhält und was sie so treibt - nicht zuletzt mit Yves. Schätze mal, dass ihm das Verhältnis, das seine Ex-Freundin zu ihrem Teampartner hat, nicht entgangen ist.

    Erst einmal vielen Dank für diese neue Geschichte. Das ist thematisch wirklich mal was ganz Neues ...


    Einerseits reizt die Vorstellung von Lycra als (Büro)arbeitskleidung ungemein, andererseits ist das Szenario auch sehr beklemmend. Erinnert so ein wenig an diverse SciFi-Filme aus früheren Jahrzehnten, finde ich. So eine willenlose Arbeiterschaft ... uniforme Kleidung usw.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Hallo, auch von mir ein herzliches Willkommen. In diesem Forum gibt es auch einen Bereich für tatsächlich erlebte und für fiktive Geschichten rund um das Thema Lycra. Vielleicht reihst du dich auch in die Riege der Autoren ein ... oder verfolgst die anderen Storys, aktuell beispielsweise "Schwerelos" von Lycwolf.

    Bin mir nicht sicher ... aber könnte das vielleicht Adidas sein? So von der Form her, diese drei Streifen, die wie eine Pyramide nach oben spitz zulaufen.


    Ich wäre auch gerne dabei gewesen. Als Juror, der die Details aus nächster Nähe betrachtet ... hehe.

    Sehr schön, besonders dieser Wink mit dem Zaunpfahl, was Caros Affinitität zu Lycra anbetrifft, dass sie sich (und vermutlich auch andere) darin aufreizender empfindet als im Adams- bzw. Evaskostüm.


    Hoffentlich kann sich Thor dazu durchringen, Nadja seine Gefühle zu offenbaren. Vielleicht kann das ja Schlimmeres verhindern. Dieser Zweig der Geschichte schlägt mich im Augenblick mehr in meinen Bann.

    Ich habe mir seinerzeit auch ein bisschen Theorie zum Thema angelesen, und habe zudem eine (second hand gekaufte) selbstgenähte Leggings, die mit einer gewöhnlichen Nähmaschine im "Zick-Zack-Stich" genäht worden ist. Das ist bei weitem nicht so dehnbar wie die 4-fädigen Nähte, die man mit den Overlockgeräten erzeugen kann. Besonders, wenn dann noch Bauschgarn verwendet wird (was auch bei den meisten industriell gefertigten Teilen der Fall ist), sind die Nähte sehr belastbar. Zudem haben die Overlockmaschinen so weit ich weiß ein (abnehmbares) Messer, sodass z. B. wenn Hosenbeine zusammengenäht werden, die überstehende Stoffkante direkt in einem Schritt abgetrennt wird. Wenn an anderer Stelle, etwa am Fuß- oder Armbündchen der Stoff umgeschlagen und vernäht wird, muss das Messer deaktiviert werden, da man ja die Naht bewusst 1-2 cm von der Kante entfernt haben möchte. Noch besser eignen sich für diese "auf dem Stoff" verlaufenden Nähte Coverlockmaschienen, mit denen man auch schöne Ziernähte erstellen kann. Ich glaube, die haben sogar standartmäßig 5 Spulen. Korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre.

    Ich würde mich auch über einen Bericht freuen, wenn du was genäht hast. Ich hatte vor ein paar Jahren auch mal mit so einer Maschine geliebäugelt - aber ich fürchte, für Handarbeiten habe ich zwei linke Hände. Die Phantasie lässt einen jedoch die kühnsten Ideen entwickeln ... vom ersten selbstgefertigten Teil bis hin zur Entwicklung einer eigenen Modelinie, die sich sogar vermarkten lässt.

    Ich finde auch Models oder Sportlerinnen, die wie wandelnde Vogelscheuschen daherkommen, weniger attraktiv als "normale", die auch mal gerne ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben können. Das andere Extrem, so in Richtung BBW, ist dann für meinen Geschmack wieder nicht so attraktiv. Trotzdem bewundere ich jede/jeden davon, der Lycra trägt, trotz aller Kritik und gehässigen Sprüche von anderen.


    Was das eigentliche Thema der Gymnastikanzüge angeht, fällt mir noch was ein. Das betrifft jetzt nicht RSG sondern eher "Turnen", da gab es doch so geringelte Anzüge (aus B******e), ich schätze mal so gegen Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich glaube auch nur für Männer - vermutlich da es zu dieser Zeit gesellschaftlich noch nicht üblich war, dass Frauen Sport trieben. Wenn auch noch nicht aus unserem geliebten Stoff, so hatten diese Anzüge doch zumindest schon einige elementare Eigenschaften, etwa Bewegungsfreiheit. Heute sieht man so etwas ähnliches schon mal als Kostüme, oftmals in Verbindung mit Schaumstoff-Hanteln (diese altmodischen mit Kugeln an den Enden).

    Sehr schön beschrieben, wie es zwischen Caro und Yves funkt. Der letzte Absatz lässt allerdings böses ahnen, wenn Nadja tatsächlich auf Rache sinnt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Ja, ich kenne und mag Pendergast - bislang aber nur die ersten 4 Bände - hab sie als Hörbücher gehört. Irgendwie schreckt mich der Wechsel des Sprechers zur Zeit noch davon ab, mit Teil 5 weiterzumachen. Ich muss gestehen, dass ich ein großer Freund von Hörbüchern generell bin, da sie auch mal bei einem Spaziergang oder in Räumen mit schlechter Beleuchtung konsumiert werden können. Allerdings ist eine grundlegende Voraussetzung, dass mir der Sprecher symphatisch ist, denn das Vorlesen ist ja immer schon eine Art der Interpretation des Textes. Lese ich ein Buch, nehme ich den Text neutral auf und erfinde mir im Geiste die Stimmen, mit der etwa die handelnden Personen sprechen. Im Hörbuch übernimmt diesen Part der Vorleser, der mit seiner Stimme verschiedene Charaktere darstellen muss. Für alle, die es interessiert, in den Hörbüchern dieser Pendergast-Reihe liest die ersten 4 Bände Thomas Piper, besser bekannt als die Stimme von "Alf". Hat mich am Anfang ziemlich abgeschreckt, als ich las, wessen Stimme das ist. Aber es fällt kaum auf, ich musste ehrlich gesagt so gut wie nie an Alf denken, während ich die Bücher anhörte. Mit der Zeit gewöhnt man sich auch einfach an den Sprecher. Leider gab es dann einen Bruch, denn ab Teil 5 werden die Bücher von Detlef Bierstedt gelesen, der besonders als Deutsche Stimme von George Clooney bekannt ist. Von diesem Herrn hatte ich schon andere Hörbücher, und fand seine Leistung dort eher durchwachsen.

    So ist das leider: Wenn irgendwelche selbsternannten Stil-Ikonen ein Produkt vorstellen, kostet es gleich mal ein Vielfaches seines eigentlichen Werts.


    Einerseits ist es natürlich gut, wenn viel über Lycra berichtet wird, aber andererseits ist es auch wieder kontraproduktiv, wenn die vorgestellten Outfits nur von den sprichwörtlichen "oberen Zehntausend" gekauft werden können, da die Preise fernab jeder Realität sind. Besser ist da, wenn Läden wie "Ha und Äm" eine Serie von Wetlook oder ähnlichen Leggings rausbringen, die von Millionen Menschen, darunter auch Schüler, Studenten, Azubis und andere, die über kein exorbitantes Einkommen verfügen, in einem realistischen Preis-Leistungs-Verhältnis erworben werden können.

    Bei mir steckt keine höhere Bedeutung dahinter. Als jüngerer Mensch hatte ich in diversen Foren und Onlinespielen immer recht übertriebene Namen, dass ich mir irgendwann mal gesagt habe: Das muss mal aufhören, du bis erwachsen ... und brauchst einen Nickname, der Seriösität ausstrahlt. (an der Stelle darf jetzt gelacht werden ...)

    Nö, also habe ich mich für den Namen hier entschieden, da ich ihn irgendwie "edel" fand. Es hat übrigens nichts mit dem gleichnamigen Sänger zu tun.


    Bei "gelber Engel" musste ich ehrlich gesagt eher an die Pannenhelfer vom Automobilclub denken. Aber gut zu wissen, dass es woanders herkommt.

    Das mit dem Mobilfunkanbieter passiert mir auch laufend, wenn ich die Werbung an irgendwelchen Kiosken lese.


    Hm, man sollte mal bei der Stadtplanung ein ganzes Neubaugebiet mit Lycra-Straßennahmen versehen. Eine Wegbeschreibung könnte dann so lauten: Die Leggingsstraße grade durch bis zur zweiten Ampel, dann nach links in den Radlerhosenweg einbiegen. Dem immer weiter folgen, bis er in den Badeanzug-Boulevard mündet. Schräg gegenüber weiter durch die Strumpfhosenstraße bis man nach 300 Metern den Zentaiplatz erreicht hat.

    Hallo Agent Pendergast, ich wusste gar nicht, dass Sie auf Lycra stehen ...


    Nein, im Ernst, herzlich willkommen im Forum. Der Weg zum Lycra war bei ganz ähnlich, auch über die schönen Anblicke im Schulsport. Ich ziehe ebenfalls den klassischen 80/20er Mix allem anderen vor. Aus deiner Region komme ich nicht, aber das soll uns nicht daran hindern, hier im Forum zu schreiben.

    Ziemlich coole Bilder, da höre ich im Kopf schon die passende Musik zu den 80er Jahre Aerobic Videos ...


    Vor einiger Zeit habe ich beim Aufräumen noch ein paar alte Kataloge bzw. Brochüren gefunden. Also in Papierform, nicht online ... Ein Heft habe ich mal Mitte der 90er in einem Berufsinformationszentrum eingesteckt, was wir damals mit unserer Schulklasse besucht hatten. Es war ein Werbeprospekt für eine Fachschule für Physiotherapie und verwandte Berufe. Ich nehme an, das Heft war damals nicht grade neu aufgelegt, denn die Mode würde ich auf den Wechsel 80er auf 90er Jahre schätzen. Massig knallbunte Leggings, Bodies, Gymnastikanzüge. Ein Traum. Wenn ich jetzt auf die Seite dieser Schule gehe, gibts dort, wenn überhaupt noch was aus Lycra, eher matte, oftmals schwarze, Funktionsleggings zu sehen. Viele der abgebildeten Schüler(innen) tragen noch nicht mal mehr was enganliegendes. Tzz tzz, wo kommen wir da bloß hin?


    Ein weiteres Prospekt war von einem Fitnessgerätehersteller, dort waren auch Models an den Geräten zu sehen, in den schönsten Lycrateilen ... zudem noch professionell in Szene gesetzt, mit aufgesprühten Schweisstropfen, usw. Und heute? Das gleiche Bild - naja, etwas besser, es waren immerhin ein paar glänzende Teile mit zu sehen, aber auch bei weitem nicht mehr das, was man noch vor 25 Jahren zu sehen bekam.

    Ich fürchte, vieles, was nicht bewusst archiviert wurde, ist verloren.

    Uiuiui, hoffentlich findet Caro noch zurück zum Bahnhof, bevor es ganz dunkel geworden ist.


    Nadja schien ja schon nicht die Symphatie in Person zu sein, aber dieser Jan toppt noch mal alles in Puncto Egozentrik. Vielleicht würden die beiden sogar zueinander passen. Aber so, wie sich das Bild jetzt abzeichnet, ist es wohl etwas komplizierter: Jan ist bessesen von Caro, Thorsten hat ein Auge auf Nadja geworfen, die ihrerseits aber eher an Yves interessiert zu sein schien, was ja auch auf Caro zutreffen mag. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorn hat.


    Hoffentlich gibt Caros Arzt grünes Licht, wir wollen doch nicht, das Yves seine Ankündigung wirklich in die Tat umsetzen muss. Übrigens war die "Muffe versilbern lassen" eine elegante Umschreibung dieses pikanten Themas. Sehr schön gelöst.

    Bei mir ist es auch so, dass mein Blick daran haften bleibt und ich jede Sekunde, während der mir der Anblick vergönnt ist, auskosten möchte. Da der schimmernde Glanz wie ein Trigger wirkt, vergesse ich in dem Moment, wo ich Lycra sehe, vorerst alles, woran ich sonst gedacht habe. Dann folgt natürlich in Sekundenbruchteilen eine Analyse, wobei mein Unterbewusstsein bewertet, wie attraktiv die gesichtete Person für mich ist, was zum einen davon abhängt, was für ein Teil aus Lycra diese denn genau trägt (manches reizt mich eben mehr als anderes ...) und zum anderen, welches Geschlecht und Alter die Person hat.


    In meinem Fall würde ich einem älteren Mann, der mich beispielsweise auf dem Rennrad überholt, nicht lange hinterhergucken, geschweige denn, den Lycrastoff an seinem Körper einmal befühlen wollen. Wohl aber würde ich innerlich anerkennend mit dem Kopf nicken, da dieser Mann Lycra trägt und somit "Werbung" für diesen Stoff macht.

    Ersetzt man nun den Mann durch eine Frau, bestenfalls zudem im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, das ich mir die Kleidung so genau wie möglich ansehen und am liebsten auch befühlen möchte. Da Wünsche und Realität meist weit auseinanderliegen, bleibt es wohl meist bei einem flüchtigen Blick und er Erinnerung daran.