Beiträge von Catsuit78

    Ah, sehr schön - ein Traum für jeden Lycraliebhaber. (Ich hoffe, dass die Geschichte autobiografisch ist. ;))

    Und die Geschichte ist auch super geschrieben, arbeitet mit Rückblenden auf den entscheidenden Moment hin, der dann nur noch weniger Worte bedarf, um umfassend geschildert zu werden. :thumbup:

    Vielen Dank für die positiven Worte. Freut mich sehr, dass es euch gefallen hat. :thumbup:


    Die Idee war mir vor ein paar Jahren gekommen, als ich ganz früh morgens mal im Supermarkt war. Ich war fast der einzige Kunde und in einem Gang war gerade eine Verkäuferin beschäftigt, ein Regal einzuräumen. Zudem trug sie nett anzusehende Leggins. Also hab ich mich gefragt: Was, wenn das Personal, das sich um die Kunden und die Regale kümmert, Latex zu tragen hätte (wegen Erkennbarkeit, Corporate Identity, Bewegungsfreiheit, Abwaschbarkeit, ...)? Und wenn man dann noch ein Belohungssystem einführt, kann man sie dann (ohne vertieften Zwang) auf den Weg bringen, das Material sogar toll zu finden?

    Ich weiß, ziemliche Gedankensprünge, aber so entstand die ursprüngliche Geschichte. Die ist - dem anderen Story-Archiv geschuldet - etwas härter und erotischer. Leider habe ich da nur den Fehler gemacht, sie an einem Tag runter zu schreiben, sodass ich Yoshiro zustimme, dass das Original nicht so stimmig ist wie die entschärfte Lycra-Version. (Da das andere Forum eher auf 'mind control' steht, ist die Geschichte da nicht soooo gut angekommen - zu wenig Gehirnwäsche.)


    Danke, dass Ihr eine Fortsetzung wollt. Ich will das nicht ausschließen, habe auch schon eine Idee, brauche aber noch ein paar mehr Anregungen (vielleicht muss ich mal wieder morgens in nen großen Supermarkt gehen und mich umsehen). Oder man könnte ja auch mal "Wünsch Dir was!" ausprobieren, d.h. ich lasse einen Teil mit einem Cliffhanger enden und gebe zwei Richtungen, in die die Geschichte weiter gehen kann, zur Auswahl - und Ihr stimmt dann ab. Allerdings würden dann die einzelnen Teile etwas dauern. Naja, mal sehen... ;)


    Lieben Dank nochmal!

    Ich kann Riccis Idee auch nur begrüßen. Wie Mad Mardigan schon schrieb, hätte vielleicht ein geändertes Outfit oder hätten ein paar Accessoires zu dem Catsuit mehr gebracht. (Nicht falsch verstehen: Ich finde den blauen Anzug schon sehr cool und er steht ihr auch sehr gut.)


    Ohne das hier zu sehr zu einem OffTopic zu machen, aber Beispiele, wie man gut versuchen kann, Latex in den Alltag zu integrieren, findet man z.B. beim Project L von photour.net: hier. Und um Lycra in Alltagskleidung zu integrieren, könnte man sich ja einfach vorstellen, dass die Mädels von photour (gerade dem Model Didi Ou stehen die Sachen sehr gut) keine Latex-Sachen tragen, sondern welche aus Lycra (wet-look z.B.).

    Auf zum Endspurt:



    Nach exakt vier Stunden wurde sie von einem elektrischen Impuls des Anzuges geweckt und die Arbeit ging sofort weiter: Kunden beraten, Regale ordnen und auffüllen, Regalgänge von verschütteten Waren reinigen etc. Nach der Erfahrung im Kühllager führte Jessy jede Arbeit ohne zu zögern und ohne Beanstandung aus, genoss die ‚Belohnungen‘ und freute sich, dass sie den Countdown in nur fünf Stunden um ganze zwölf Stunden reduziert hatte.


    Nach einer langen Pause und mit einem Countdown von 15:24 Stunden startete Jessy schließlich in die Spätschicht. Nach ein paar Kundenberatungen wurde sie schließlich in den FSK18-Bereich beordert, weil ein Kunde dort ein kleines Präsentationsregal umgerempelt hatte. Sie rollte auf die verschütteten DVDs zu und kniete sich auf den Boden, um diese wieder einzusortieren. Doch dann stellte sich ein Kunde neben sie räusperte sich. Jessy sprang sofort auf und sah den Mann hilfsbereit an. Obwohl er etwas Merkwürdiges an sich hatte, lächelte Jessy ihn nett an: „Guten Abend. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“


    „Ich würde gerne etwas ausprobieren. Ich habe gehört, hier bei Ihnen kann man alles kaufen und vorher alles ausprobieren,“ raunte er ihr zu und leitete sie zu einem Regal. Jessy sah sich das Regal an und erblickte das Sexspielzeug, das sich darin befand.


    „Tut mir leid, mein Herr, aber Sexspielzeug ist aus hygienischen Gründen ...“ setzte Jessy von sich aus an, doch dann verfärbte sich die Schrift ihrer Brille rot und zeigte ihr einen Text an, den sie nur widerwillig vorlas: „Ähm, ich meine natürlich ... Ja gerne, hier bei uns können Sie alles kaufen und vorher alles ausprobieren. Und wenn es sich um ein Spielzeug handeln sollte, das sie selbst nicht ausprobieren können, beispielsweise ein Geschenk für Ihre Frau, stehe ich selbstverständlich zur ... zur Verfügung. Ich benötige nur ein paar Informationen, ähm ... welche Vorlieben die zu beschenkende Personen hat.“


    Jessy wurde übel. Niemals würde sie so etwas tun, und erst recht nicht vor diesem schmierigen Lüstling. Sie war mittlerweile zu Einigem bereit, um hier heraus zu kommen. Aber das ging zu weit! Und wenn sie die ganze Woche hier bleiben müsste!


    „Naja, ich will nicht die Spielzeuge ausprobieren ... sondern Dich!“ sagte dann der Mann, schaute auf Jessys Schrittreißverschluss und packte sie am Arm. Jessy versuchte vergeblich, sich befreien. Sie wollte um Hilfe rufen, doch las reflexartig zunächst den Text auf ihrer Brille ab: „Tut mir leid. Ich stehe nicht zum Verkauf und kann daher auch nicht ausprobiert werden. Bitte wenden Sie sich ... Ahhhh! Hilfeeee!”


    Doch dann ging alles ganz schnell. Die beiden lycrabekleideten Sicherheitsmänner stürmten auf Jessy und den Mann zu, rissen diesen von ihr los, drückten ihn zu Boden und führten ihn ab. Auch der Marktleiter war hinzu gekommen und half Jessy wieder auf die Beine: „Geht es Ihnen gut? Es tut mir so leid. In dieser Abteilung verstehen die Kunden unser weitreichendes Serviceangebot manchmal falsch. Daher geben wir hier besonders auf unsere Angestellten Acht und hatten ohnehin geplant, den Bereich in den nächsten Tagen umzugestalten, sodass sowas nicht mehr vorkommt.“


    „Aber ... Sie können doch nicht ernsthaft erwarten, dass eine Beraterin das Spielzeug vor einem Kunden ausprobiert!?“ fauchte Jessy zurück.


    „Nein, natürlich nicht. Als er Sie zu dem Regal führte, wurden wir bereits über das System alarmiert und meine Leute haben sich auf den Weg gemacht. Die Ankündigung, dass Sie die Spielzeuge nach weiteren Infos für ihn ausprobieren würden, war nur eine Hinhaltetaktik. Diese Dinge dürfen natürlich aus hygienischen Gründen nicht getestet werden.“


    „Dann bin ich ja ... naja, beruhigt bin ich eigentlich nicht, aber ... ach, schon gut. Ich bin nur etwas wackelig auf den Beinen, und es ist ja auch eigentlich nichts passiert,“ sagte Jessy keuchend.


    „OK, machen Sie erstmal eine Pause. Und keine Angst. Ich kümmere mich um den Typen. Bevor wir ihn an die Polizei übergeben, wird er erstmal wegen Verstoßes gegen die Hausordnung ein paar Kisten Fische ausnehmen,“ sagte der Marktleiter augenzwinkernd und tätschelte Jessys Schulter. Dann bot er ihr als kleine Entschädigung an, den Countdown um weitere 10 Stunden zu reduzieren.


    „Danke. Das klingt gut. Aber dann möchte ich auch keine Pause machen. Die gut vier Stunden möchte ich so schnell wie möglich abarbeiten,“ fügte Jessy noch hinzu. Der Marktleiter stimmte ihrem Vorhaben zu und wies Jessy an, zunächst mit dem Aufräumen der DVDs weiterzumachen.



    Als Jessy die letzten DVDs in das kleine Regal sortiert hatte und der Countdown 3:48 anzeigte, stellte sich wieder jemand neben sie und räusperte sich. Jessy zuckte zusammen und rollte mit den Augen. Sie mochte die Arbeit mittlerweile, aber diesen Bereich musste sie so schnell wie möglich verlassen. Doch als sie sich aufrichtete und den Mann ansah, brach ihr Gesicht in einem breiten Grinsen aus.


    „Hallo. Ähm ... sind Sie das? Die mysteriöse Schönheit, die mir gestern Abend so gut bei dem Akkuschrauber weitergeholfen hat?“ fragte der Mann und sah Jessy forschend an. Jessy nickte heftig und erfreut und konnte ihre Erleichterung nicht verbergen. Sie war einfach nur froh, ihn wiederzusehen und hätte ihn am liebsten umarmt, doch sie wusste, dass das den Countdown wieder hoch treiben würde. Und so versuchte sie, so ruhig wie möglich zu bleiben und eine normale Kundenberatung durchzuführen.


    „Also ... ähm, ich bräuchte da nochmal etwas Beratung. Hier bei dem Spielzeug,“ sagte er und in Jessy machte sich nun doch etwas Anspannung breit. Aber dann fügte der Mann hinzu: „Ich weiß, man darf die nicht ausprobieren. Ich frage mich nur, welches Sie mir empfehlen würden ... also nicht mir ... und, ähm ... auch nicht meiner Frau oder Freundin ... habe ich nämlich nicht. Nein, sagen wir einer ... ähm sehr netten jungen Dame, die ich Gestern getroffen habe und an die ich seitdem denken muss...“


    Jessy grinste nur. Sie wusste natürlich, worauf er es anlegte. Sie fragte sich, wie sie mehr über ihn herausfinden könnte, vor allem seinen Namen, seine Telefonnummer. Sie musste diesen Mann einfach wiedersehen, wenn ihre Strafe beendet war. Und deren Ende war absehbar, sie könnte sogar so tun als wäre sie eine normale Angestellte und würde ihn nach der Arbeit gerne sehen. Aber dazu durfte sie den Countdown nicht gefährden. Sie musste sich an die Vorgaben des Systems halten. Und dazu hatte sie einen entscheidenden Wissensvorsprung, denn anders als das System wusste sie, welche Frau gemeint war.


    „Hmmm, welche Vorlieben hat denn diese Frau? Was mag sie denn?” fragte Jessy kess und wohlwissend, dass der Man darauf keine Antwort geben konnte, als das System sie darum bat, weitere Informationen einzuholen.


    „Keine Ahnung, ich kenne sie noch nicht so gut. Nehmen wir der Einfachheit halber doch Sie als Beispiel...“ gab der Mann die von Jessy erhoffte Antwort. Das System kalkulierte aus Jessys Daten eine kleine Auswahl an Spielzeugen und versorgte Jessy mit den technischen Daten und Online-Bewertungen von Kundinnen. Jessy referierte alles und stellte für sich sogar fest, dass sie selbst genau diese Auswahl getroffen hätte.


    Der Mann ließ absichtlich nicht locker und ging mit Jessy durch die gesamte FSK18-Abteilung, um von ihr weitere Beratungen zu erhalten, u.a. auch zu Fetischkleidung. Jessy hatte dabei viel Spaß. Einerseits kam sie ihren Aufgaben nach und wurde – neben Sprüngen im Countdown – auch immer wieder vom Anzug ‚belohnt‘, was dem Mann irgendwie auffiel und er sich einen Spaß daraus machte, Jessy zu beschäftigen. Und andererseits erfuhr der Mann sehr viel über Jessys Vorlieben.


    „War diese Beratung befriedigend für Sie?“ fragte Jessy schließlich, als sie die gesamte Abteilung durchforscht hatten und sie abschließend vom Anzug ‚belohnt‘ wurde.


    „Wie mir scheint, war sie eher für Sie befriedigend...“ zwinkerte ihr der Mann zu, und bevor Jessy etwas dazu sagen konnte, umarmte er sie auch schon: „Sie sind die beste Kundenberaterin, mit der ich jemals zu tun hatte. Ich hoffe, wir können die Beratung mal fortsetzen.“


    Jessy bedankte sich angemessen zurückhaltend und befürchtete, dass er nun wieder verschwinden würde, ohne seine Telefonnummer oder seine Adresse zurück zu lassen. Doch der Mann hatte anscheinend das System erahnt, unter dessen Kontrolle Jessy stand. Und so gab er bei Jessy gemäß ihren Vorschlägen eine Bestellung auf über Spielzeug und Fetisch- sowie Sportkleidung (v.a. Lycra-Klamotten, die Jessy in den letzten Stunden wirklich lieb gewonnen hatte) und hinterließ dazu seinen Namen und seine Adresse. Jessy zwinkerte ihm zum Abschied noch zu und schaute ihm eine Weile hinterher, während sie für die Bestellungsaufnahme die ‚Belohnung‘ des Anzugs genoss.



    Die auf dem Countdown schließlich verbliebene Stunde absolvierte Jessy mit einem Dauergrinsen und Leichtigkeit. Anschließend wurde sie von einem der Sicherheitsmänner in das Büro des Marktleiters geführt, der das System deaktivierte und Jessy von der Brille und den Inlinern befreite. Sie war geschafft, aber auch glücklich – in vielerlei Hinsicht. Den Zwischenfall mit dem Perversen hatte sie bereits so gut wie vergessen. Sie zog sich die Haube des Anzugs in den Nacken, schüttelte ihre blonden schulterlangen Haare und sah den Marktleiter ungeduldig an.


    „Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft gilt ihre Schuld hiermit als getilgt. Ich habe die Staatsanwaltschaft auch von dem Zwischenfall informiert. Man wird daher Ihre Tat nicht in ihr Register aufnehmen und wegen der Anklage gegen den Kunden auf Sie zukommen. Ich bräuchte hier noch eine Unterschrift, und dann können Sie gehen, Jessica,“ sagte der Marktleiter und legte ihr zwei Dokumente vor. Eines davon war eine Bestätigung der Strafleistung und Verzichtserklärung auf Ansprüche gegen die Supermarktkette.


    Jessy las sich das erste Dokument durch. Ihr stand nicht mehr der Sinn danach, die Kette zu verklagen. Irgendwie hatte ihr die Arbeit auch gefallen und sie wollte nun einfach nur gehen und den jungen Kerl wiedersehen, dessen Adresse sie sich gemerkt hatte. Dann las sie auch das andere Dokument durch und grinste. Sie unterschrieb beide und reichte sie an den Marktleiter zurück.


    Dann stand sie auf, schnappte sich ihre Klamotten, schlüpfte in ihre Sneaker und verließ eilig das Büro.


    „Aber ... die hat doch den Anzug noch an!“ rief der Sicherheitsmann dem Marktleiter zu.


    „Lassen Sie sie gehen. Das ist nun ihre Arbeitskleidung...“ sagte der Marktleiter und schaute grinsend auf das zweite Dokument, das überschrieben war mit dem Wort Arbeitsvertrag.


    E N D E

    legginslover : Finde ich eigentlich auch. Lange Haare bei den Damen sind etwas sehr schönes. Eigentlich hätte ich für die Geschichte auch nen Anzug ohne Kopfhaube nehmen können. Vermutlich liegt es auch hier wieder an der Originalgeschichte, denn da trägt sie einen Latex-Ganzanzug mit aufblasbarer Maske. Oder man mag es auch als versteckte Kritik auffassen, dass die Großkonzerne heutzutage zu sehr auf Uniformität bedacht sind ... ;)


    Nixwiss : Sorry ... will hier keinen quälen.


    toby : Naja, Aushebelung ... Sagen wir mal "Einschränkung". Gilt ja nur für kleine Ladendiebstähle. Klar, gleich so eine Strafe ist ein erheblicher Eingriff. Aber es ist ja auch nur ein Zukunftsgedanke (ich spiele ja gerne in meinen Geschichten mit dem "Was wäre wenn") ...


    Allen schon mal vielen Dank für die Kommentare. Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen, kommt in ein paar Minuten der vierte Teil...

    So, liebe Leute ... hier ist der nächste Teil. Viel Spaß.




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    „So, Jessica, ich erkläre Ihnen mal, wie das nun läuft. Wir kommunizieren mit Ihnen über die Brille. Dort sehen Sie Informationen und Anweisungen. Wird der Job gut gemacht, gibt es eine Belohnung. Wenn nicht oder wenn Sie sich weigern, werden Sie bestraft. Keine Angst, körperliche Strafen dürfen und werden wir nicht anwenden. Vielmehr wird die Zeit Ihrer Maßregelung entweder erhöht oder reduziert. Ich habe nochmal mit dem Staatsanwalt gesprochen; weil Sie keine Vorstrafen haben, fangen wir bei 36 Stunden an. Sie sehen die noch zu verbüßende Zeit immer oben rechts im Sichtfeld. Alles klar?“


    “Naja, geht so. Aber ich hab’s kapiert. Hmmm ... sind die anderen Frauen auch alle erwischt worden?”


    „Nein, derzeit sind Sie die einzige, die unfreiwillig hier arbeitet. Die anderen sehen das als normalen Job, Fitnesstraining auf Inlinern ... und manche, habe ich den Eindruck, sind auch nur wegen der Arbeitskleidung hier,“ sagte der Marktleiter grinsend.

    „Ach ja, kommen Sie erst gar nicht auf die Idee, auf den Inlinern abhauen zu wollen. Die blockieren nämlich und lösen einen Alarm aus, sobald Sie das Gelände verlassen ... und die Zeit wird dann automatisch verdoppelt. Also ... es liegt allein an Ihnen, in weniger als 49, vielleicht sogar weniger als 36 Stunden fertig zu sein ... oder ganze vier Tage hier zu schuften. Viel Spaß,“ fügte er hinzu, drückte auf eine Fernbedienung, und die Brille zeigte nun Schrift und Zahlen in Jessys Sichtfeld an.


    Die Zahl 36:00 erschien in der oberen rechten Ecke und die Zeit begann runter zu ticken. Jessy seufzte. Sie musste einfach nur die ganze Sache durchstehen, und der Alptraum würde schon bald vorbei sein. Und dann würde sie zu einem Rechtsanwalt gehen und diesen Laden so richtig verklagen.


    Doch dann erschien schon die erste Anweisung auf dem Brillenglas: #Neuer Arbeitsort: Gang C18!#


    Jessy stand langsam auf und rollte zur Tür. Zum Glück hatte sie das Inlinern nicht verlernt. Die Tür ging von alleine auf, Jessy rollte hindurch und in den Verkaufsraum. Sie orientierte sich kurz, stieß sich dann ab und rollte geschmeidig zu Gang C18, während ihr auf das Brillenglas projizierte Pfeile wie bei einem Navi die Richtung wiesen. Der moderate Fahrtwind erfrischte Jessy etwas, während sie das enge Gefühl des Anzugs genoss. In Gang C18 stoppte sie an der Stelle, an der ihr die Brille dies anwies. Jessy schaute sich um, erblickte aber keinen Kunden, den sie beraten könnte.


    #Sortiere die Zeitschriften!# erschien in Jessys Sichtfeld. Und so schaute sie sich das Zeitschriftenregal neben ihr an. Viele Kunden hatten einige Hefte gelesen bzw. durchgeblättert und einfach irgendwie wieder ins Regal geworfen. Jessy nahm die Hefte heraus und ordnete sie neu ein. Als alles wieder an Ort und Stelle war, atmete sie zufrieden durch und wartete auf die nächste Aufgabe.


    Doch anstelle einer neuen Anweisung erschien nur #Belohnung wird durchgeführt# in ihrem Sichtfeld. Jessy zuckte mit den Achseln. Doch plötzlich spürte sie ein wohliges Kribbeln auf ihrer Haut, ein warmes angenehmes Kitzeln, das anscheinend vom Anzug ausging und sich über ihren ganzen Körper erstreckte. Der Anzug musste eine leitfähige Faser haben, die eine moderate elektrische Spannung aus den Akkus in den Inlinern auf ihre Haut übertragen konnte. Jessy atmete tief ein und strich sich mit den lycrabedeckten Händen über ihren straffen glänzenden Körper. So langsam begann die Sache ihr sogar richtig Spaß zu machen.


    Doch bevor die Belohnung zu weit ging und die Aufmerksamkeit von Kunden auf sich zog, war sie auch schon vorbei. Jessy gluckste und grinste, insbesondere als der Countdown von 35:38 auf 35:00 reduziert wurde. Ihr war nun völlig klar, was sie zu tun hatte, um hier so schnell wie möglich heraus zu kommen und bis dahin noch ein paar wohlig warme ‚Belohnungen‘ mitzunehmen. Sie rollte langsam den Gang entlang und starrte gebannt auf die Brillengläser vor ihren Augen, um die nächste Aufgabe auszuführen.


    Und da war sie auch schon: Jessy sollte nun ein Regal umräumen. Man hatte das Kaufverhalten der Kunden beobachtet und festgestellt, dass sich die hochpreisigen Waren in dem Regal bei anderer Anordnung besser verkaufen würden. Und so hatte Jessy eine Produktlinie aus dem Regal zu entfernen und dort neu einzusortieren, wo ihr dies über ein Fadenkreuz in ihrem Sichtfeld angezeigt wurde. Als Jessy dann zum Lager rollte, um weitere Waren für das Regal zu holen, wurde sie im Baumarkt-Bereich von einem für ihre Begriffe äußerst attraktiven Mann in ihrem Alter aufgehalten. Er hielt einen Akkuschrauber in der Hand und lächelte Jessy freundlich an.


    „Hi! Können Sie mir eventuell sagen, wie lange dieser Akku geladen werden muss?“ fragte er und musterte genüsslich Jessys glänzend verpackten Körper.


    „Natürlich. Dieser Akku benötigt ... ähm ... 6 Stunden Ladezeit von einer vollständigen Entladung bis 100%. Das Modell ist der AS-16 ... aber ... aber das Modell AS-19 hier hat einen zusätzlichen ... ähm ... Schnelllademodus und benötigt bei größerer Kapazität nur 3 Stunden,“ stotterte Jessy vor sich hin, da sie die automatisch angezeigten Informationen vom Brillenglas ablesen musste, was sie vorher noch nie getan hatte.


    „Kann ich die Akkuschrauber auch ausprobieren?“ fuhr der Mann fort, und Jessy wusste bereits die Antwort, die dann auch auf ihrem Brillenglas erschien.


    „Selbstverständlich, dort drüben dem Baumstamm mit den ausliegenden Schrauben. Denn bei uns können Sie alles kaufen und zuvor auch alles testen. Wenn Sie weitere Hilfe oder Informationen benötigen, sprechen Sie einfach mich oder eine Kollegin an oder fordern sie uns über einen der immer am Regalanfang und -ende befindlichen Hilfeknöpfe an,“ sagte Jessy lächelnd.


    Doch bevor sie weiter Richtung Lager rollen konnte, sprach sie der junge Mann schon wieder an: „Viel kann man von der Schönheit unter diesem interessanten Anzug ja nicht erkennen. Darf ich Sie vielleicht mal zum Abendessen einladen?“


    „Ich ...“ setzte Jessy an und seufzte laut. Sie hätte am liebsten sofort zugesagt und wäre mit ihm mitgegangen, aber sie wusste, dass das nicht ging. Also las sie enttäuscht die erwartete Antwort vom Brillenglas ab: „Auf diese Frage habe ich leider keine Antwort. Haben Sie weitere Fragen zu den Produkten, die Sie hier erstehen können?“


    Der Mann seufzte auch enttäuscht, bedankte sich für die gute Beratung und schüttelte den Kopf. Als Jessy weiter Richtung Lager rollte, sah er ihr hinterher und genoss ihren Anblick in dem engen wet-look Anzug. Im Lager angekommen, wurde Jessy für die erfolgreiche Beratung und die Ablehnung des Angebotes des Mannes sofort belohnt. Da sie für zwei Dinge gleichzeitig belohnt wurde, musste sie sich kurz an einem Regal abstützen, um sich auf den Inlinern halten zu können. Sie holte tief Luft und genoss das allgegenwärtige Kribbeln auf ihrer Haut. Als die Belohnung aufhörte, stellte sie fest, dass auch der Countdown um ein ganzes Stück reduziert worden war.


    Als Jessy mit den Waren zurück zum Regal rollte, überlegte sie sogar kurz, ob diese Arbeit mit der anschließenden Belohnung sogar besser war als mit dem Mann auszugehen und diesen weiter kennenzulernen. Jedenfalls war die Belohnung durch den Anzug etwas, worauf man sich verlassen konnte. Doch sie wollte auch den jungen Kerl so schnell wie möglich wiedersehen und der Schlüssel dazu war Gehorsam, jedenfalls innerhalb der verbleibenden 33 Stunden und 19 Minuten.


    #Neuer Arbeitsort: Kühllager – Abteilung Meeresfrüchte!# wurde Jessy angewiesen, nachdem sie das Regal fertig eingeräumt hatte und dafür belohnt worden war. Sie rollte ins Kühllager. Dort sah sie vor allem Männer in den engen wet-look Anzügen, wobei einige auf Inlinern durch die Gänge des Lagers sausten und Waren hin und her transportierten, während andere normale Schuhe anhatten und stationäre Aufgaben wahrnahmen oder Regale im Verkaufsraum auffüllten. Die Pfeile auf ihrem Brillenglas führten sie zu einem großen Metalltisch, auf dem diverse Kisten standen. Die Luft war kalt, was man Jessy in dem Anzug auch ansehen konnte.


    #Bereite Waren für Auslage vor!# wurde Jessy aufgefordert. Sie wusste nicht, was sie tun sollte und fragte sich auch, warum das nicht jemand ohne Inliner machte. Doch wegen der geringen Temperatur in dem Raum – gegen den auch die leichte, vom Anzug ausgehende elektrische Heizwirkung nicht wirklich ankommen konnte – vermutete sie zu Recht, dass man sich hier nicht lange aufhalten konnte und sie anscheinend aushelfen musste bis sich einer der ‚Kollegen‘ wieder aufgewärmt hatte. Sie legte sich eine Gummischürze an, die an dem Tisch hing und nahm ein Messer in die Hand. Sie wusste immer noch nicht, was genau sie tun sollte, doch ihre Brille zeigte ihr in Bildern, wie die einzelnen Handgriffe aussahen.


    Und so öffnete sie eine Kiste, nahm einen glitschigen kalten Fisch heraus und setzte das Messer an, um den Fisch zu zerlegen. Doch als sie auf das Tier sah, überkam sie plötzlich Ekel. Sie rollte ein Stück zurück, schnaufte tief ein und aus und warf das Messer auf den Tisch. Das System reagierte sofort und eine Warnung tauchte in ihrem Sichtfeld auf. Auch leuchtete der Countdown nun rot und stieg alle 10 Sekunden, die sich Jessy weigerte, um fünf Minuten an.


    Als der Countdown wieder auf 35 Stunden angestiegen war (denn nach einer Minute stieg er bereits alle fünf Sekunden um fünf Minuten an), rollte Jessy entnervt zum Tisch zurück und nahm das Messer wieder in die Hand. Sie war verzweifelt, denn sie war diesem Marktleiter und seinem System hoffnungslos ausgeliefert. Sie musste einfach die Aufgaben ausführen und sich gut benehmen, sonst würde sie tagelang hier gefangen sein. Ihr dämmerte nun auch der allgemeine erzieherische Effekt, der hinter dieser Art von Bestrafung lag. Sie seufzte nochmal und begann dann mit der Arbeit. Sie entschuppte und filetierte Fische, bereitete sie für den Verkauf am nächsten Morgen an der Fischtheke vor.


    Nach etwa 20 Minuten war sie fertig und total durchgefroren. Sie legte das Messer weg, der Fisch wurde von einem Mann abgeholt, ein anderer Mann räumte den Arbeitsbereich auf und eine Frau tauschte die leeren Kisten gegen volle aus und nahm Jessys Platz ein. Jessy übergab ihr die Schürze, musste aber feststellen, dass diese gar nicht so viel von ihr abgehalten hatte, zumal der Anzug ja auch ihre Hände bedeckte. Sie rollte aus dem Kühlbereich und stank überall nach Fisch. Während der Anzug sie für die Erfüllung der Aufgabe belohnte – der Countdown wurde zur Strafe nur unwesentlich reduziert – und Jessy etwas auftaute, wurde sie wieder in den weiß gekachelten Raum geleitet, in dem sie ihre Arbeitskleidung erhalten hatte.


    Doch dort wurde ihr der Anzug nicht etwa ausgezogen und gegen ein anderes Exemplar getauscht. Vielmehr kam einer der Männer zu Jessy, die extrem müde und stinkend in der Mitte des Raumes stand. Er entfernte die Akkus aus den Inlinern und nahm Jessy nur die Brille ab. Dann drückte er ihr ein Stück Seife in die Hand und drehte einen Wasserschlauch auf, mit dem er sie von Kopf bis Fuß abspritzte. Glücklicherweise war das Wasser warm, sodass Jessy es sogar genoss, sich aufzuwärmen und in dem Anzug einzuseifen. Schließlich wurde sie auch von dem Seifenschaum befreit und der Mann befahl ihr, still zu stehen. Er drückte auf einen Knopf und von der Decke senkte sich ein Heißluftgebläse (ähnlich dem am Ende einer Autowaschstraße) ab, das den Großteil des Wassers aus dem Anzug drückte. Als das Gebläse seine Arbeit beendet hatte, war der Anzug jedoch noch leicht feucht und klebte immer noch an ihrem Körper. Statt mit heißer Luft wurde Jessy nun von diversen Rotlichtlampen angestrahlt.


    Und so stand sie dort etwa eine Viertelstunde und spürte regelrecht, wie der Anzug an ihr trocknete. Sie hatte vorher sowas nur erlebt, wenn sie sich mit einem nassen Badeanzug am Strand in die Sonne gelegt hatte. Doch nun war das Gefühl über ihren ganzen Körper verteilt. Sie spürte, wie sich die Fasern des Anzuges zusammenzogen und so der Anzug leicht kitzelnd über ihre Haut glitt, wie er wieder völlig blickdicht wurde und wie sein Glanz zurückkehrte. Dabei strich sie mit ihren lycrabedeckten Händen über ihre trocknende zweite Haut und genoss das Gefühl.


    Als sie wieder trocken war und ein neues Make-Up erhalten hatte, setzte ihr der Mann die Brille auf und legte neue Akkus in die Inliner ein. 33:58 zeigte die Brille an. Jessy wurde dann zu einer kleinen Zelle geführt, in der sich eine Liege, ein WC und etwas zu Essen befanden. Sie durfte nun vier Stunden Pause machen, um zum höheren Kundenandrang am nächsten Morgen wieder fit zu sein...

    Yoshiro : Dann hoffe ich, dass diese Version für Dich noch einen Mehrwert hat.


    Und es geht auch schon weiter mit dem nächsten Teil. Insgesamt sind es vier. Weiterhin viel Spaß.


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    Etwa eine halbe Stunde später saß Jessy immer noch mit dem Mann, der sich als Marktleiter herausstellte, in dem Büro. Mittlerweile hatten sich zwei ebenfalls in hellgrün-orangefarbene wet-look Anzüge gehüllte, recht muskulöse Sicherheitsmänner hinzugesellt. Jessys Habseligkeiten lagen auf dem Tisch, der Marktleiter drehte sich vom PC um und gab Jessy ihren Ausweis zurück.


    „Aber ich wollte das nicht stehlen. Das war ein Versehen. Sie müssen mir glauben!“ schluchzte Jessy und wischte sich eine Träne von der Wange.


    „Jaja, das sagen sie immer, wenn man sie erwischt hat. Also ... Sie hatten dieses Parfüm in der Tasche, Verkaufspreis 49,99 Euro. Und wie ich sehe, haben Sie keine EC- oder Kreditkarte dabei und nur 7,55 Euro Bargeld. Das sieht für mich so aus, als hätten Sie gar nicht die Absicht gehabt, für das Parfüm zu zahlen. Sie haben ja nicht einmal den Tester genommen, sondern einen neuen vollen Flakon!“ sagte der Marktleiter triumphierend.


    „Aber ... nein ... die Frau sagte doch ... und ... ähm ... ich weiß nicht, was ich noch ... Wie ich schon sagte ... ich war abgelenkt durch den Typen und die Frau auf den Inlinern. Wenn Sie mich auf Video haben, dann ... dann ist da doch auch das drauf! Sie müssen die Polizei rufen, damit wir das klären!“ schluchzte sie weiter. Nach ein paar Momenten ging ein Fax ein und der Marktleiter zog es aus dem Gerät. Er las es sich durch, nickte, unterschrieb es und legte es Jessy vor.


    “Das ist nicht nötig. Die Polizei und die Gerichte haben genug zu tun. Daher ist es ja schon seit 2025 per Gesetz möglich, dass auf frischer Tat ertappte Ladendiebe mit ihrem Einverständnis und in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft direkt vor Ort gemaßregelt werden dürfen. Das ist keine Strafe, sondern sowas wie eine Verwarnung ... wie wenn die Polizei Sie beim zu schnellen Fahren erwischt,“ erklärte der Marktleiter, aber Jessy verstand nur Bahnhof. Doch er setzte seinen Vortrag, den er anscheinend nicht zum ersten Mal hielt, fort: „Das Gesetz berechtigt mich, Sie – sofern Sie nicht vor Ort sofort den doppelten Wert der Beute zahlen können – hier festzuhalten und zur Arbeit heranzuziehen. Und zwar darf ich Sie 1 Stunde pro 1 Euro Wert der Beute festhalten, wobei Sie alle 24 Stunden bis zu 12 Stunden arbeiten müssen. Sie werden also Ihre Tat hier abarbeiten müssen und ich darf Sie dazu 49 Stunden festhalten. Sie werden eine unserer Kundenberaterinnen und vielleicht auch im Lager aushelfen.“


    „Sie meinen, ich muss dann auch einen dieser lächerlichen Anzüge tragen?“ fragte Jessy und zeigte auf die beiden Männer hinter ihr. Der Marktleiter nickte nur, sodass Jessy patzig mit den Augen rollte: „Und wenn ich mich weigere?“


    „Dann darf ich die Zeit auf bis das Doppelte anheben, also 98 Stunden. Weigern Sie sich immer noch, werden Sie an die Polizei übergeben und dort für bis zu einem Monat festgehalten. Bei Ladendiebstählen bis 500 Euro gibt es keine Gerichtsverfahren mehr.“


    Jessy seufzte. Sie hatte doch gar nichts verbrochen, sie hatte nur aus Versehen den Flakon eingesteckt. Aber sie erkannte auch, dass sie mit dem Rücken zur Wand stand. Auf dem Video würde man natürlich auch nur sehen, dass sie den Flakon eingesteckt hatte – und nicht, ob aus Absicht oder Versehen. Sie würde also aus der Sache nur rauskommen, wenn sie das Spiel mitspielte. Termine hatte sie ohnehin keine, und das bisschen Inliner-Fahren würde sie schon hinbekommen. Also unterschrieb sie das Fax, das der Marktleiter sodann abheftete. Doch in dem Moment packten die Männer Jessy auch schon an den Armen und zogen sie aus dem Büro.


    „Nein! Hey! Lasst mich los!” schrie Jessy und zappelte wild, als sie in einem weiß gekachelten Raum angekommen waren und einer der Männer damit begann, sie auszuziehen. Sie versuchte nach ihm zu treten und erwischte ihn schließlich im Schritt. Der Mann holte mit schmerzverzerrter Miene tief Luft, zog dann eine Spritze aus einer Schublade und injizierte Jessy ein Beruhigungsmittel, sodass sie benommen und schließlich völlig nackt auf einer Liege zusammen sackte.


    Mit gekonnten Handgriffen zogen die Männer ihr einen knallengen hellgrün-orangefarbenen wet-look Anzug aus Lycra an. Da Jessy sich nur minimal bewegen konnte, spürte sie das stramm sitzende glatte Material des Anzugs umso intensiver. Sie spürte, wie er ihr über die Füße gezogen wurde und dann an ihren Beinen entlang, wie er sich in ihren Schritt und zwischen ihre Po-Backen zog und dann ihren flachen Bauch eng umhüllte. Auch wenn sie optische Vorbehalte zu solcher Kleidung hatte, fühlte sie sich doch genial an ... so eng und bequem zugleich, so massierend, in Besitz nehmend, so erregend ... wie eine enge Ganzkörperumarmung.


    Schließlich steckte Jessy vollständig in dem Anzug, auch war die Kopfhaube über ihre dunkelblonden schulterlangen Haare gezogen worden. Der Anzug war nun nur noch an ihrem Gesicht und darunter über einen etwa 20cm langen Schlitz geöffnet. Doch Letzteres sollte sich schnell ändern, als einer der Männer eine kleine Hand-Nähmaschine ansetzte und Jessy in dem Anzug bis zum Kinn einnähte. Als er den Stoff losließ und dieser sich wieder an Jessy Körper anschmiegte und über ihren Brustkorb strich, atmete sie tief ein und begann sich in dem Anzug zu streicheln – jedenfalls soweit es das Beruhigungsmittel zuließ.


    Transparente Protektoren wurden ihr um die Ellbogen und Knie geschnallt und hellgrüne Inliner mit orangefarbenen Rollen über die lycrabedeckten Füße gezogen und zusammengeschraubt, sodass Jessy sie nicht selbst öffnen konnte. Kleine Fächer in den Kunststoffschäften der Inliner wurden geöffnet und pro Inliner jeweils zwei Akkus eingesetzt. Dann wurde die Liege zu einem Stuhl umgeklappt und eine Frau, die Jessy zuvor in der Beauty-Abteilung gesehen hatte und die einen Lycra-Anzug ohne Inliner trug, verpasste Jessy ein gekonntes, aber dezentes Make-Up in den Farben der Supermarkt-Kette. Bevor sie Jessy in dem abgesperrten Raum alleine ließ, setzte sie ihr noch eine leicht getönte große Brille mit orangefarbenem Horngestell auf.


    Langsam ließ auch das Beruhigungsmittel nach und Jessy konnte sich wieder etwas bewegen. Doch nun aufzustehen einen Fluchtversuch zu wagen oder wild um sich zu strampeln, würde ohnehin nichts bringen, denn die Tür hatte auf der Innenseite keine Klinke und Jessy war im Anzug eingenäht. Und der fühlte sich mittlerweile schon so genial an, dass sie ihn nicht zerstören wollte. Zudem hatte man ihre Klamotten mitgenommen, sodass sie – auch wenn sie sich den Anzug vom Leib riss – nackt in Inlinern die Flucht antreten müsste.


    Und so blieb sie sitzen und schaute auf ihre lycrabedeckten Hände, ließ diese über ihre fest umhüllten Oberschenkel gleiten und bewunderte den Glanz des Anzugs im Licht der hellen Deckenbeleuchtung. Sie fuhr sich über ihren flachen Bauch und die feste lycrabedeckte Brust, atmete tief ein und schaute in ihren Schritt. Dort erblickte sie einen versteckten Reißverschluss, der neben der Gesichtsöffnung der einzige Zugang zu ihrem Körper war.


    „Na klar, ich muss ja auch mal aufs Klo,“ flüsterte sie sich selbst zu und wartete weiter ab. Eigentlich fand sie die Situation gar nicht mehr so schlimm. Als Kind hatte sie gerne auf Inlinern die Straßen unsicher gemacht, und der straffe Anzug massierte ihren Oberkörper bei jedem Atemzug in durchaus erregender Art und Weise. Doch dann betrat der Marktleiter den Raum...

    Ich finde es super, dass sie in dem Outfit aufgetreten ist (unser Alltag könnte ruhig mehr Latex und im Allgemeinen mehr Glanz vertragen).


    Ärgerlich ist an dem Artikel nur, dass - wie so oft - Lack und Latex vertauscht oder synonym gesetzt werden, obwohl es sich dabei um zwei verschiedene Materialien handelt. Oft wird auch schon von Latex oder Gummi gesprochen, wenn ein Promi nur mal eine wet-look Leggins trägt. :rolleyes:


    Aber wie dem auch sei: Mehr davon! ... also nicht DSDS, sondern Latex,Lack, Lycra! ;)

    Hallo zusammen,

    nach dem langen Lycra-Krimi (dessen Fortsetzung noch etwas auf sich warten lässt) kommt hier mal eine etwas kürzere Geschichte von mir. Sie basiert auch auf einer meiner Geschichten aus dem englischsprachigen Archiv (Hinweise dazu findet Ihr am Ende des Lycra-Krimis), nämlich "Customer Service". Allerdings ist mir die Originalgeschichte (FSK18 und ohne Lycra, nur Latex) nicht so gelungen, wie ich mir das vorgestellt hatte, sodass ich sie nochmal etwas abgewandelt, auf Lycra umgeschrieben und sexuell entschärft habe. Sie hat das sonst in den Originalgeschichten enthaltene Thema mind control nicht so stark inne, aber es tauchen auch leichte Anleihen zum Lycra-Krimi auf. Aber ich will nicht zu viel verraten...


    Die Geschichte ist deutlich kürzer, nicht sooo düster, hoffentlich nicht FSK18 (falls es am Ende doch zu erotisch wird, bitte Bescheid sagen, dann schwäche ich das noch weiter ab), aber sie spielt auch in einer näheren Zukunft (so in 10 Jahren etwa, was aber nur für einen kleinen Punkt in der Geschichte relevant ist). Die weiteren Kapitel werde ich voraussichtlich täglich hinzufügen.


    Und nun viel Spaß beim Lesen! ;)




    KUNDENSERVICE


    “Wow!” sagte Jessy leise zu sich selbst, als sie durch den Eingang schlenderte. Eine neue Supermarktkette hatte einen ihrer Mega-Stores nahe Jessys Heimatstadt eröffnet, um die Provinz konsumtechnisch zu erschließen. Jessy – eigentlich Jessica, eine sportliche Blondine Anfang 20 – hatte ihr kleines Städtchen bis auf zwei Urlaube und die Fahrten zur Berufsschule in der Kreisstadt nie wirklich verlassen. Und einen solchen Konsumtempel wie diesen – enorm groß und bis auf sonntags durchgehend geöffnet – hatte sie erst recht noch nie gesehen. Der nächste ‚normale‘ Supermarkt mit mehr als nur Lebensmitteln und sonstigen Verbrauchsgütern befand sich in der 50km entfernten Kreisstadt, und für einen Besuch des nächsten Mega-Stores oder Shopping-Centers musste man schon fast einen ganzen Tag einplanen.


    Jessy ging durch die erste Abteilung und blickte auf die unzähligen und gefühlt kilometerlangen Regale. Ihr Blick sprang dann von Plakat zu Plakat, auf denen die täglich wechselnden Sonderangebote zu sehen waren. Alles strahlte in hellgrün und orange, den allgegenwärtigen Farben der Kette.


    Jessy staunte nicht schlecht. Sie war schon fast gelähmt ob der ganzen Angebote, war aber auch mit keinem besonderen Ziel hierher gekommen. Denn sie hatte – ihre Ausbildung war abgeschlossen, aber einen Job in der Provinz zu finden, gestaltete sich sehr schwierig – ohnehin kein Geld übrig, was man ihr an ihrer zerschlissenen und aus der Mode geratenen Jogginghose und dem ausgebeulten Kapuzenpulli auch ansehen konnte. Sie wollte sich nur umsehen und alibimäßig vielleicht eine Packung Kaugummi kaufen.


    Und so schaute sie sich weiter in dem am späten Abend ziemlich leeren Markt um, nahm auf einem Massagesessel in der Ruhezone Platz, trank einen kostenlosen Kaffee und schlenderte weiter durch die Gänge. In der Körperpflege-Abteilung stoppte sie vor einem Regal und nahm ein Parfüm heraus.


    „Ob ich das wohl ausprobieren kann?“ fragte sie sich selbst. Doch bevor sie weiter überlegen konnte, sauste auch schon jemand um die Ecke und auf Jessy zu. Eine Frau auf Inlinern stoppte direkt vor ihr und grinste sie an. Jessy holte tief Luft, nicht nur wegen des plötzlichen Auftauchens der Frau, sondern auch weil sie einen wet-look Anzug aus Lycra trug, der sie von Kopf bis Fuß bedeckte und nur ihr Gesicht frei ließ – wie ein extrem glänzender hellgrüner Eisschnelllaufanzug mit einem breiten geschwungenen orangefarbenen Streifen, der einmal diagonal von der rechten Schulter zum linken Bein über den Anzug verlief, und dem orangefarbenen Logo der Kette auf der grünen linken Schulter und dem grünen rechten Oberschenkel. Zu dem Anzug und den Inlinern trug die Frau nur noch transparente Ellbogen- und Knieschoner sowie eine große, leicht getönte Brille.


    „Hallo. Natürlich können Sie das Parfüm testen. Bei uns können Sie alles kaufen und zuvor auch alles testen. Wenn Sie weitere Hilfe oder Informationen benötigen, sprechen Sie einfach mich oder eine Kollegin an oder fordern sie uns über einen der immer am Regalanfang und -ende befindlichen Hilfeknöpfe an,“ sagte die Frau ruhig und zuvorkommend und grinste Jessy an.


    „O-OK ... Danke,” stammelte Jessy und sprühte sich einen Stoß des Parfüms auf das Handgelenk. Als sie daran roch und wieder aufschaute, war die Frau bereits weggerollt, um einem anderen Kunden zu helfen. Jessy sah sich nun zielgerichtet nach dem Personal um. Und tatsächlich ... von Zeit zu Zeit rollte eine hellgrün-orange gekleidete Person durch einen Quergang und auch durch den Regalgang, in dem sich Jessy befand. Es handelte sich dabei immer um nett lächelnde Frauen auf Inlinern. Doch dann ging schließlich auch ein mit einem solchen Anzug bekleideter Mann an ihr vorbei. Allerdings trug er hellgrüne Sneaker und keine Protektoren, sondern einen Karton vor sich her, den er vor einem Regalfach absetzte, um Waren aufzufüllen.


    „Ähm ... ‘tschuldigung? Können Sie mir sagen ...” setzte Jessy an.


    Doch der Mann drehte sich schon um und sagte zu Jessy mit einer ruhigen freundlichen Stimme: “Tut mir leid. Ich bin nur für das Auffüllen der Regale zuständig. Soll ich eine unserer Kundenberaterinnen zu Ihnen rufen?“


    „Ähm, nein, danke ... schon ... schon gut,“ stammelte Jessy nur, und der Mann drehte sich schon wieder um, um seine Arbeit fortzusetzen. Jessy schaute noch eine Weile auf seinen im hellen Licht glänzenden eng verpackten Körper und wunderte sich weiter über die merkwürdige Arbeitskleidung. Als der Mann aufstand und Jessy ihm – bzw. eher seinem strammen lycraverpackten Hintern – noch nachschaute, war sie weiterhin recht perplex und vergaß völlig den Flakon, den sie immer noch in ihrer Hand hielt und gedankenverloren in die Bauchtasche des Kapuzenpullis steckte, als sie weiter ging.


    „Guten Tag. Würden Sie mich bitte begleiten?“ sagte ein Mann in einem hellgrünen Polohemd nur zwei Minuten später zu Jessy, als sie in eine andere Abteilung kam. Er schien es ernst zu meinen und drücke Jessy auch schon durch eine Tür.


    „Was? Wie? Warum?” stotterte Jessy nur, als sie ein Büro geschoben wurde.


    „Deshalb!“ sagte der Mann und zog den Flakon aus Jessys Pullitasche. „Das haben Sie eben eingesteckt. Ich hab’s auf Video. Das ist Ladendiebstahl!“

    Hallo Markus und herzlich willkommen.

    Eine Disco Jeans, die Du im ersten Beitrag erwähnt hast, würde ich auch gerne mal ausprobieren, suche aber immer noch nach einer guten Bezugsquelle (wo man auch eine Größen- und Farbenauswahl hat). Woher hast Du denn Deine?

    Danke und viel Spaß im Forum.

    Genau, Clouseau sollte im Auflösungskapitel hervor kommen, sollte eine leicht persiflierte, aber dennoch klassische Auflösungsszene sein.


    Das andere Vorbild war Columbo und sollte vor allem im Kapitel am Tatort heraus kommen, also seine ständige Nachfragerei, die immer mit einer vorauseilenden Entschuldigung begonnen wird ("Ach, eine Sache noch ... ich brauche das nur für meinen Bericht / Vorgesetzten ...") und wodurch der Täter ihn unterschätzen soll. Naja, und eben diese Sache mit dem verheimlichten Namen (in meiner Geschichte eben nur anders herum), wie ich es schon geschrieben hatte. Allerdings konnte ich nicht zu viel Columbo rein bringen, denn Columbo selbst lebt in einer guten Ehe und er erzählt viel von seiner Frau, hier sollte Frank aber als Single mit Trish zusammen kommen.


    Trish hat sich dann ohnehin als eigentlicher Star der Geschichte entwickelt. Ich habe schon ein Konzept für eine Vorstellung. Zwar wird auch Frank wieder vorkommen, aber ich bin mit meinen Hommagen an Clouseau und Columbo "durch", sodass in der Fortsetzung definitiv Trish die Hauptrolle haben wird (wobei ich für Anregungen, Vorschläge, Wünsche natürlich offen bin). Vielleicht schieße ich aber auch erstmal eine komplett neue Mini-Geschichte dazwischen...


    Nochmals besten Dank an alle Leser und Kommentatoren. Catsuit78 will return ... ;)

    Hmmm, dann überlege ich vielleicht nochmal ... Aber lieben Dank an alle für die Antworten (ich werde berichten, wenn ich was bestellt habe). :thumbup:

    Hallo Andreas, auch von mir ein "Herzlich Willkommen!".

    Lycra-Unterwäschebödys klingt schon mal gut, habe mir letztens auch nen weißen Body aus mattem Material bestellt - nicht nur, weil ich Lycra mag, sondern auch, weil es mich total nervt, wenn im Winter das Unterhemd hochrutscht. So ein Body hält einen immer gut verpackt.

    Ich schließe mich mal Wolpertingers Aufforderung mit einer Frage an: Trägst Du sonst noch was anderes aus Lycra oder nur Unterwäschebodys?


    In jedem Fall viel Spaß hier im Forum.

    Hallo zusammen,

    ich habe mal zwei Fragen zu Fets-Fash. Und zwar möchte ich mir da einen Ganzanzug aus Stretchlack bestellen. Die haben ja Standard-Größen bis XL (180-185cm) im Programm und eben die Maßanfertigung.


    1. Hat jemand von Euch da schon mal nen Stretchlack-Anzug bestellt? Wie ist die Materialqualität auf Dauer gesehen? (Stoffprobe habe ich schon, geht mir eher um die Frage, wie haltbar das Material ist. Schwanke übrigens von der Optik her zwischen silber und black cube.)


    2. Wie sieht das mit den Größen aus? Hat jemand von Euch schon mal einen Anzug bei denen bestellt, bei dem die Körpermaße eher am oberen Ende der Größenangabe oder knapp drüber lagen? Ich bin 188cm groß, also knapp außerhalb der XL. Frage mich, ob da noch die XL geht. Natürlich sind die Stoffe dehnbar, aber gerade bei Stretchlack kann es ja sein, dass der Glanz bei zu großer Dehnung abbaut.

    :/

    Bin für alle Erfahrungen zum Thema Fets-Fash, deren Strechlack und deren Größen dankbar. :thumbup:

    Ich fühle mich gerade an meine Jugendzeit erinnert. In den 90ern habe ich meine Lycrasachen in Computerspiele-Schachteln versteckt. Das war praktisch und niemand kam auf die Idee, dass da etwas anderes drin war ;) Heute kommt mir diese Angst lächerlich vor und die Familie weiß ja von meinem Lycra-Fetish.

    Da kann ich nur schmunzelnd aufatmen, dass es anderen auch so ergangen ist. :):saint:

    In den 90ern waren zwar Radler in Mode, aber ich wollte dann - nachdem mich das Lycra-Fieber infiziert hatte - schnell "mehr", also Leggins, Bodys etc. ... Und so habe ich auch im Bad (oder wenn keiner zu Hause war) heimlich die Leggins der Schwester angezogen (nur angezogen, mehr nicht) bzw. später auch eigene Leggins und Bodys/Badeanzüge, die ich dann in meinem Zimmer oder auf dem Dachboden an den unmöglichsten Stellen versteckt habe. Heute hängen die Sachen frei zugänglich im Kleiderschrank ...



    Oh, und um das Thema fortzusetzen:

    ... wenn du im Supermarkt an der Kasse stehst und warten musst und du vom einen auf das andere Bein hin und her wippst, um die Enge der Leggins unter deiner Jeans zu spüren, sodass deine Gedanken abschweifen und du dich fragst, ob die anderen um dich herum das wohl merken und du so verpennst, weiter nach vorne zu gehen.

    Schon mal nicht schlecht bei Whigfield. Da gefällt mir aber der Latex? Anzug bei der Silvester Party besser.


    https://youtu.be/JC67NtpVg_M

    Oh ja ... und wie auch lywolf schreibt, finde ich es sehr cool, dass sie anscheinend ein Faible für solche engen glänzenden Sachen entwickelt. Auch der blau/schwarze-GA im Fernsehgarten war ja im August bei den Temperaturen nicht "notwendig" ... aber für sie und für unsere Augen sehr angenehm. ;-)


    Zu der Silverster-Show: Ein Jahr zuvor sind in dem Rahmen auch die Vengaboys aufgetreten (womit wir wieder bei der Musik der 90er wären), und die hatten auch was Feines aus Lycra an (wobei die Farben ... naja ... aber es ist alles schön eng und glänzt): hier