Beiträge von Desi

    Hallo Lycwolf, dankeschön für deine Eintrittskarte ins Kopfkino eines frisch verliebten Lycrafans.
    Du hast das ausführlich und treffend formuliert niedergeschrieben, was jedem von uns durch den Kopf geht, der von Amors Pfeilen getroffen wurde.


    Dass es nun so kam, wie du es beschrieben hast, ist natürlich ein absoluter Wunschtraum, wie Catsuit78 schreibt.
    Aber nichts ist unmöglich, auch ein Volltreffer nicht.
    Dein Protagonist hatte ja schon die Gelegenheit, seine Angebetete beim Schwimmen kennen zu lernen. Vielleicht ein Vorteil, um sie einzuschätzen.


    Mit der Vorliebe direkt heraus zu kommen, kann ein guter Einstieg sein.
    Zum Beispiel bei mir habe ich es meiner Freundin nach drei Wochen geschildert.
    Nach dem Motto "Ich möchte dir mal was zeigen" habe ich an ihrem Rechner die Internetseite vom Männerbadeanzugforum aufgerufen und ihr ein Foto von mir und den anderem vom BA-Treffen gezeigt.

    An den Gast, der dieses Thema gemeldet hat:
    Ein Thema kann gemeldet werden, wenn es gegen die Forenregeln verstößt. Das lag in diesem Falle nicht vor.

    Es war einfach eine Antwort, ein Kommentar auf meinen Startbeitrag.

    Ich schlage vor, du registrierst dich hier und du bekommst dann Schreibrechte für dieses Thema, wo du deinen Kommentar posten kannst.

    Viele Grüße

    Desi vom Team

    Danke Catsuit78 für deinen Beitrag von heute, der uns weitere Zusatzinfos bereitstellt. In der Krimiwelt bin ich nicht so zuhause, so dass ich darüber nichts sagen kann.

    Dein Krimi ist spannend bis zum Schluss. Drehungen und Wendungen zuhauf. Spuren in die Irre.
    Zumal jeder im Kreise der Verdächtigten durchaus ein Motiv haben könnte, den Geschäftsführer umzubringen.
    Besonders reizvoll ist auch der Kontrast zwischen Inspektor Frank und Kommissarin Trish. Der ruhige Denker und die impulsive Ermittlerin. Das birgt auch Konfliktpotential. Schön ausgeführt.
    So begeht sie paarmal Dinge, die zum großen Nachteil für sie führen.
    Lilly ist für mich die große Verliererin, gemessen an dem, was ihr widerfährt.
    OK, man hat ihre Erinnerungen zurückgespielt. Sie wird sich nun ihre Gedanken machen. Aber ist sie wieder Herrin über sich selbst oder nur eine Marionette? Wer weiß. Aber das hast du ja angesprochen.
    Laura selbst hatte ich auch auf der Liste, als Drahtzieherin aus der Ferne, aber andere am Flughafen auf sie schießen zu lassen, das passte auch nicht.
    Dr. Gresslich (toller Name!) habe ich anfangs im Verdacht gehabt, auch mit der Zusammenarbeit mit dem Innenministerium. Aber dann hätte sein Polizeiroboter nicht auf 2861s Waffe, sondern auf Laura gezielt.
    Und seine Steuerungskarte über MFB1 hat er ja in Kap. 7 dem Inspektor gegeben.

    So hast du bei uns die besinnliche Vorweihnachtszeit in einen packenden Advent verwandelt.
    Auch wenn die MC-Welt in dieser Schärfe eigentlich nicht so sehr mein Ding ist, hast du bei mir auf jeden Fall "Daumen hoch" verdient.

    P.S.:
    Ich schrieb im letzten Satz "eigentlich", denn in der "Turnfee" Kap. 110 und 111 werden von den Hauptprotagonisten durchaus ähnliche Techniken angewendet...

    Nereida wirkt sehr lange nach, lieber lycwolf.


    Hier ein Link zu Brastop, wo ich für Xenia ein neues, und ein besser zu ihr passendes Bildnis gefunden habe:


    Edit: Link entfernt, da nicht mehr funktionstüchtig... Ich lade das Bild als Anhang hoch.


    Kess und nicht auf den Mund gefallen. Und rot. Viel rot! Außerdem ist meine Xenia auch kein Hungerhaken.

    Danke lycwolf,

    es ist für uns vom Team erfreulich zu lesen, dass unser Angebot bei den Nutzern gut ankommt.


    Einfach war 2018 wirklich nicht gewesen. Hinter den Kulissen wurde viel gewerkelt, personell gab es Umschichtungen.

    Und 2019 wird ebenfalls Herausforderungen bereithalten (u.a. Forengeschwindigkeit, Provider).


    Lasst euch reichlich beschenken. Vielleicht liegt ja ein Lycra-Teil unterm geschmückten Baum.

    lycwolf  
    Ja, echt tragisch und traurig. Auch der Mut der Verzweiflung schaffte es nicht mehr.
    Und gerade zu der Advents- und Weihnachtszeit, wo viele schmerzlich daran erinnert werden, dass ein lieber Mensch nicht mehr da ist.


    Schade, dass sie nur Erfindungen von mir sind, aber ich hätte dir gerne Nereida und Lisa zur Hilfe geschickt.


    Auch beklemmend im Hinblick auf die Geschichte ist die Tatsache, dass ich gerade mal vor drei Monaten in der von dir beschriebenen Stadt war, das Kurbad, die Saline bzw. Gradierwerk und auch den kleinen Biergarten selber kennen gelernt hatte.
    Und ebenso nebenan auf dem größten Weinfest der Welt, dem Dürkheimer Wurstmarkt, war.

    Hui, mal knappe 24 Stunden nicht hingeschaut, schon zwei neue Kapitel.
    Kapitel 9:
    Trishs später Besuch konnte einfach nicht (die ursprüngliche) Lilly sein. Eine Falle.
    Immerhin hatte Trish (vom unbekannten Programmierer so gedreht) noch ein paar liebevolle Zuwendungen als Vorschusslohn bekommen...
    Kapitel 10:
    Boah.
    Lieber Catsuit78, in Sachen Spannung hast du damit eine Marke gesetzt, die ihresgleichen (vergeblich) sucht. Eins A!

    Wenn das erst der Vorlauf ist, wie werden dann die folgenden Kapitel sein?
    Auch höchst erfreulich zu lesen die stoische Ruhe, Gelassenheit und korrekte Kombinationsgabe des Kommissars, der während der turbulenten Ereignisse Schlimmeres vermeiden konnte, mit einem Trumpf im Ärmel (siehe Lycwolfs Beitrag).

    Catsuit78  
    Muss Lycwolf zustimmen. Weiterhin nichts für schwache Gemüter.
    Ich danke dir auch, dass du einige Passagen entschärft hast.
    Nichtsdestotrotz muss ich dir anerkennend bescheinigen, dass deine Geschichte weiterhin spannend ist. Und sie hat viel Potential, was innerhalb von 12 Kapiteln gar nicht zu realisieren ist. Dafür mein "Gefällt-mir".

    Hier wieder ein paar Gedanken.
    Ein in der eigenen Meinung genialer Wissenschaftler mit reduziertem Moralempfinden, der seine Erfindung ("Robocop") sogar höchsten Stellen vorstellt. Das stellt die Ermittlungen und Tätigkeiten der (einfachen) Polizei wohl irgendwie hintenan.
    Nur auf Trish hört keiner, auch nicht Inspektor Frank.
    Gewiss greift Dr. Gresslich auch zu unkonventionellen Dingen, nur ist es mir nicht deutlich, was ihn treibt. Was ist sein Motiv? Forschungsdrang und Vorwärtseifer allein, oder zusätzlich auch skrupellose Machtgier?

    Zwei Dinge noch.
    Ich hätte mal gewusst, ob der MFB1 noch Erinnerungen an die Zeit vor seiner Transformation hat, oder ob die gelöscht wurden.
    Und ob Nora erfährt, was mit ihrer Lilly passiert ist.

    Vielen Dank für eure netten Zuschriften. Freut mich, dass euch meine heitere kleine Geschichte gefallen hat.


    Die gesamte Geschichte schrieb ich am 7.12.18 auf, und verbesserte sie an den beiden darauffolgenden Tagen.
    Ich wollte schon länger mal eine Geschichte über Nereida und die Adventszeit schreiben. Nur was sollte drin stehen?
    Dann dachte ich drüber nach, was ist denn der Kern von den Feierlichkeiten im Dezember?
    Die Weihnachtsgeschichte.
    Darum ließ ich Oksana Nereida diese Geschichte erzählen. Damit sie mal was davon gehört hatte.


    Und ich suchte nach einer Möglichkeit, wie Nereida das empfindet, und wie sie es wohl ausdrücken konnte, aus ihrer distanzierten Sicht.
    So erfand ich eine Bühne und eine Laienschauspielertruppe, von denen ein Mitglied nicht kommen konnte.
    Und Nereida mit ihrer Hilfsbereitschaft, ihrer Unvoreingenommenheit und ihrem Harmonieherstellungsbedürfnis sollte einspringen.
    Sie spielte natürlich den Engel. Ein außerirdisches Wesen, genau wie Nereida auch. Passte ja bestens.


    Auf der Bühne im Rampenlicht stehend vergaß sie den Text, versuchte sich daran zu erinnern, und was sie dann sagte, war das, was für sie wichtig war.
    Was natürlich auch zu unfreiwilliger Komik führte.
    Auch ich habe mich kaputtgelacht beim Schreiben. Die Stelle mit dem "Suspensorium", na klar.
    Nereida gab ja sogar zu, dass sie das Ganze auch nicht so ganz kapiert. Den Wortverdreher "Heerscharen" und "Haarscheren" zum Beispiel.

    Gelbe Engel - der Schauspieler Johannes (Josef) sagte ja nur, dass die verhinderte Engeldarstellerin die Gelben Engel gerufen hatte. Nereida konnte nicht wissen, dass dahinter Leute im Pannenhelferwagen stecken. Darum sagte sie "...sind nun meine Kollegen, die Gelben Engel, zu ihnen unterwegs, um ihnen zu helfen."

    Wie ein Engel aussieht, hatte Oksana bei der Busfahrt nicht konkretisiert. Sie sprach nur von viel Glanz ("und der Glanz des Herrn umstrahlte sie"). Nereida nahm das zum Anlass, ihrem Kostüm möglichst viel Glanz zu verpassen. Oksana sagte nichts von einem Kleid oder von Flügeln. Also schlussfolgerte Nereida bei der Genesis ihres Kostüms: Es kann nur ein hautenger Turnanzug mit Leggings sein. Als Farbe wählte sie Silber, weil Silber für Nereida das Licht am besten repräsentiert.

    Ursprünglich sollte auch Oksana mit auf die Bühne, um den Ersatz für die himmlischen Heerscharen zu spielen.
    Aber ich wollte die Aufmerksamkeit für Nereida nicht schmälern.
    Und ich hätte den Satz mit den Gelben Engeln nicht bringen können.

    Diese Weihnachtsgeschichte kann man übrigens lesen, ohne die 111 Kapitel der Hauptgeschichte zu kennen. Sie steht für sich alleine.
    Ich habe in den ersten fünf Absätzen das Wesentliche beschrieben, was zum Verständnis nötig ist.
    Wer gerne das Original lesen möchte, die Weihnachtsgeschichte steht beim Evangelium des Lukas 2, Verse 1-20.

    Daran hatte ich mich bei der Konstruktion von Nereidas Interpretation der Weihnachtsgeschichte gehalten.

    Na endlich!

    Was für eine Dramatik. was für ein Aufwand die Protagonisten betreiben! Und dann der entscheidende Satz in quasi letzter Minute!

    Daumen hoch!


    Randnotizen:

    "Comet Halley" als Musik passt gut für den freien Fall.

    Zauberwort mit fünf Buchstaben und zwei 't'? flott :) Lachen Total !

    Irgendwie hat sich da jemand ganz verdächtig gemacht.

    Würde mich aber auch nicht wundern, wenn er noch eine weitere Trumpfkarte im Ärmel hat.

    Dazu den komplett wandelbaren MFB1.

    Und auf Laura wartet... (von der haben wir noch nichts gelesen).

    Lillys Beobachtungen von den zwei dunklen Gestalten, die bei Trish waren, sind wohl nun flöten. Oder doch gesichert?

    Hut ab vor deiner Fantasie.

    P.S.: Was sind Naniten?

    Klasse, dass die vier nun zusammen arbeiten. Nadja scheint geläutert zu sein.

    Sie scheinen ihre Aufgabe ja gut gemacht zu haben.

    Auch schön die Luftakrobatikfiguren beschrieben, als wären wir nebenher mitgeflogen.

    :-)

    Nereidas Weihnachtsgeschichte

    Die galaktische Turnfee Nereida Drei verbrachte nun schon einige Monate auf der Erde.
    Sie kam ursprünglich vom Planeten R-Wi, um ihre Schwester wiederzufinden, die hier unter einer anderen Identität schon 25 Jahre lebte.
    Das lief nicht ohne Mühen ab, und einige Erdenbewohner halfen ihr, ihre Schwester auf der Erde zu finden, unter anderem Oksana, die alleinstehende Balletttänzerin.
    Nereida fand Unterschlupf bei Oksana, mit der sie sich anfreundete. Sie verliebten sich ineinander und so blieb Nereida bei Oksana wohnen.
    Die beiden Frauen verband der Tanz und das Turnen. Es gelang der arbeitslosen Oksana, wieder in einer Ballettkompanie angestellt zu werden, und Nereida mit ihr.

    Nereida kannte viele Aspekte des Lebens auf der Erde nicht, und Oksana war für sie nicht nur eine Freundin, sondern auch eine Reiseführerin für unseren Planeten.
    Viele Angewohnheiten der Menschen waren Nereida fremd, und Oksana bemühte sich nach Kräften, ihr das Leben auf der Erde zu erklären.

    Auch musste Oksana ihre galaktische Geliebte manchmal davon abhalten, dass sie den Menschen in der Öffentlichkeit ihre besonderen Fähigkeiten wie das Ertanzen und Wegtanzen von Dingen und das Verschieben von Gegenständen und sich selbst vorführte.
    Oksana kam sogar in den Genuss der Fähigkeit der Gedankenkommunikation mit Nereida, was sie aber selten einsetzte.

    Dabei war Nereida von ihrem Äußeren her nicht auffällig. Sie sah aus wie eine hübsche durchschnittliche Frau Anfang Dreißig, war mittelgroß, hatte dunkelblonde lange Haare.
    Ihre besondere Vorliebe war das Tragen von hautenger Kleidung wie Turnanzüge und Leggings aus glänzendem Material. Diese Vorliebe teilte sie mit Oksana.

    Nun wurden die Tage kürzer und das Wetter kälter und unbeständiger.

    Nereida bedauerte den Wegzug des warmen Sommers. Denn jetzt war die Zeit, wo sie sich an die neuen wärmeren Alltagsklamotten gewöhnen musste. Sie besaß eigentlich nur ihr Sommerkleid und ein paar Turnanzüge und musste mit Oksana neue herbst- und winterfeste Kleidung besorgen.
    Anfangs murrte sie, ließ sich dann aber von der Notwendigkeit dieser Sachen überzeugen. Unter Mantel und Hose trug sie aber nach wie vor nur Bodys und Leggings, das ließ sie sich nicht nehmen.

    Die beiden wohnten am Marktplatz von Obertupfingen, welcher zweimal wöchentlich als Wochenmarkt genutzt wurde.
    Die Marktbuden des Wochenmarktes nahmen irgendwann nur noch ein Drittel des Platzes ein, da es ab Oktober keine erntefrischen Sachen mehr gab.

    Nereida beobachtete erstaunt, wie im November neue kleine Häuschen auf dem Marktplatz errichtet wurden. Wofür waren die gut? Sollten da Leute einziehen? Aber diese Häuschen waren doch etwas zu klein, oder?
    Die wurden auch noch mit Tannenzweigen, glänzenden Kugeln und Lichterketten geschmückt, Lieferwagen hielten daneben und es wurden sehr viele Kartons hineingebracht. Ratlos registrierte Nereida das merkwürdige Treiben.

    Oksana blieb verschwiegen, sie sagte nur auf Nereidas Nachfrage: "Warte bis auf den einen Tag, dann öffnen die Buden. Du wirst feststellen, es wird wunderschön sein!"

    Am Tag nach Totensonntag saßen die beiden abends im Bus, kehrten von der Arbeit zurück.
    Oksana erzählte Nereida während der Busfahrt von der Weihnachtsgeschichte, von Maria und Josef; von dem Engel, der die Geburt Jesu verkündete; von den Hirten. Nereida hörte aufmerksam zu.

    Es war 17 Uhr, und bereits dunkel. Zum Glück fiel kein Regen. Dafür war es sogar recht mild, mit zehn Grad plus.
    Als sie aber am Marktplatz ausstiegen, glaubte Nereida, ganz woanders zu sein.

    "Schau mal Oksana, die vielen farbigen Lichter! Ohh! Ist das wirklich unser Marktplatz?"
    "Ja, meine Zauberfee, das ist unser Weihnachtsmarkt. Da können wir ja mal irgendwann hingehen."
    "Wieso irgendwann, warum nicht jetzt gleich? Bitte liebe Oksana, ich muss mir das genauer ansehen."

    Oksana wurde regelrecht von Nereida dorthin mitgeschleift. Zum Glück hatten sie keine Tüten oder Taschen dabei, konnten also unbeschwert alles angucken.

    Am Eingangstor blieb die Turnfee kurz stehen, erblickte die vielen Buden, staunte mächtig. Oksana liebte ihre Freundin dafür, dass sie sich wie sich ein Kind über schöne Dinge freuen konnte. Sie legte liebevoll ihrem Arm um Nereidas Schulter.
    Glanz, Glitzer, Strahlen, wohin Nereida auch immer blickte.

    Die beiden gingen voran.
    Laternen und Kerzen, Weihnachtskugeln, Weihnachtsfiguren und Pyramiden aus dem Erzgebirge und liebevoll gebastelte Sachen aus Holz, Stroh, Papier und anderen Materialien erweckten Nereidas Aufmerksamkeit sowie ein Stand mit Mützen und Schals. Verlockende Düfte von Mandeln, Stollen, Lebkuchen, Waffeln und Punsch lagen überall in der Luft. Glöckchen erklangen von der linken Seite, eine bekannte Tonaufnahme eines US-Sängers von der rechten Seite, der mal wieder von weißen Weihnachten träumte, sowie weiter hinten "O du fröhliche", dargeboten von drei Mädchen mit Blockflöten. Eine ruhige, stimmungsvolle Atmosphäre lag über dem Markt. Die Harmonie dieses friedlichen Ortes gefiel Nereida sehr.

    Sie konnte sich nicht satt sehen.
    An einem Stand sah sie die Figuren der Weihnachtsgeschichte. Oksana erklärte ihr den Hintergrund der Geschichte.

    Sie gelangten zur Mitte des Platzes. Dort war eine Bühne aufgebaut.
    Viele Leute standen da, warteten auf den Beginn des Stückes. Die Aufführung der Weihnachtsgeschichte sollte in zehn Minuten beginnen.

    Ein paar Laienschauspieler in Kostümen standen neben der Bühne an einem abgesperrten Bereich, diskutierten aufgeregt. Einige schienen resigniert zu sein. Nereida spürte die Unharmonie.
    Sie trat zu ihnen, Oksana folgte ihr.
    "Ihr schaut so bedrückt, was ist denn los?"

    Der Schauspieler, der den Josef spielte, erklärte:
    "Eine Kollegin, die den Engel spielen sollte, hat eine Autopanne. Sie kann nicht rechtzeitig hier sein und hat die Gelben Engel gerufen. Und drei andere, die die himmlischen Heerscharen spielen, hatte sie in ihrem Wagen mitgenommen. Wir finden keinen Ersatz für die vier und werden das Stück wohl absagen müssen."

    Nereida hatte eine Idee, sie strahlte und sagte: "Bloß nicht absagen! Ich spiele für euch den Engel!"

    Die Schauspieler schauten überrascht auf. Oksana zweifelte: "Du kennst doch den Text nicht."

    "Doch Oksana, du hast mir die Weihnachtsgeschichte erzählt, und auch den Engel und was er sagt."

    "Und dein Kostüm?"

    "Ich tanze mir eins, kein Problem."

    "Und den Gesang der Heerscharen?"

    "Mache ICH."

    Auf Oksanas Einwand und das Unverständnis der anderen Schauspieler antwortete sie:
    "Hier warten 200 Leute auf uns, inklusive der Kinder. Die Harmonie ist stark gefährdet, wenn wir nicht auftreten. Das darf nicht sein! Ich helfe euch. Vertraut mir, der Turnfee Nereida."

    Die Schauspieler nickten, auch wenn sie nicht wussten, woher Nereida ein Kostüm nehmen wollte und ob sie auch den offiziellen Text kannte. Sie schöpften neuen Mut.

    Immerhin konnte Oksana Nereida dazu bewegen, in dem abgezäunten Bereich zu gehen und da ihr Kostüm zu "wechseln", wo sie niemand sehen konnte.
    Dort begann Nereida mit ihrem Tanz. Sie drehte sich rasch, Lichter umfingen sie, verdeckten sie, und nach drei Minuten trat sie daraus hervor. Sie verließ den abgezäunten Bereich und zeigte sich den anderen. Oksana fiel die Kinnlade herunter, als sie ihre Freundin sah.
    "Nereida, du siehst einfach hinreißend in deinem Kostüm aus!"
    Die anderen Schauspieler waren auch verblüfft, da sie wirklich nicht wie ein klassischer Engel aussah, aber dafür markant. Sehr markant. Doch nun gab es kein Zurück mehr.

    "Ich bin bereit. Ich spiele mit euch mit. Lasst uns anfangen", sagte sie und strahlte.

    Erleichtert nahmen die anderen Schauspieler Nereidas Zustimmung zur Kenntnis und vertrauten ihr.

    Nereida freute sich. Sie war ein wenig aufgeregt und dachte an so viele Dinge, dass sie die Textzeilen als Engel, die ihr der Schauspieler "Josef" vorlas, nur halb mitbekam.
    Alle Schauspieler und Nereida bekamen ein kleines Mikrofon an ihr Kostüm angebracht.
    Dann eilte "Josef" an den Bühnenrand.

    Eine Fanfare erklang, das Stück begann.
    In der ersten Szene berichtete der Erzähler von Kaiser Augustus' Aufforderung an die damalige Bevölkerung zur Reise in die Herkunftsstädte wegen der Schätzung, soll heißen Steuerlisten-Erfassung. So sahen die Zuschauer "Josef" und "Maria" auf der Bühne, wie sie sich nach Bethlehem aufmachten, dort aber nur eine optimistisch ausgedrückt recht bescheidene Unterkunft vorfanden.

    In der zweiten Szene sah man zwei Hirten auf der Bühne, die ihre Herde, vier Pappschafe, hüteten.
    Der Erzähler am Bühnenrand fuhr in seinem Vortrag in markigen Worten fort:
    "Da kam der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich."

    Drei Paukenschläge! Das Zeichen für Nereidas Auftritt! Und sie setzte es um, aber wie!

    Ein Spot wurde auf Nereida gerichtet. Jedenfalls dahin, wo sie erscheinen sollte.

    Das wäre nicht nötig gewesen. Ein grelles Licht erschien auf der Bühne, wurde immer größer, formte die Umrisse eines Körpers.
    Schließlich trat Nereida tanzend aus dem Lichterschein heraus. Ihrer Meinung nach verdiente ein Engel ein besseres Erscheinen als einfach nur auf die Bühne zu latschen.
    Andächtig staunten nicht nur die zuschauenden Kinder. Auch die Erwachsenen und die anderen Schauspieler waren sehr überrascht.

    Die hielten es für einen Trick, aber für einen extrem gut gemachten. Anders konnten sie ihren Verschiebetanz nicht deuten.

    Nereida hatte sich aus ihrer Sicht wirklich enorme Mühe gegeben, wie ein Engel auszusehen. Allerdings hatte sie weder ein Kleid an noch Flügel auf dem Rücken. Sie sah eher wie eine Zirkusartistin aus.
    Sie trug einen silberfarbenen Turnanzug über silbernen Leggings, mit einem gleichfarbigen Gürtel. Auf der Vorderseite ihres Turnanzugs prangte ein gezackter Stern mit Schweif, aus vielen kleinen Strasssteinen angeordnet. Auch die Ärmel ihres Turnanzugs waren mit Strasssteinen besetzt. Die Spots setzten Nereida gut in Szene, sie glitzerte überall! An den Füßen trug sie weiße Ballettschläppchen.

    Da Nereida hautenge Kleidung bevorzugte, konnte man ihren wohlgeformten Körper dahinter bestens erahnen.

    Viele Männer bekamen große Augen, begannen genauer hin zu gucken; einige holten ihr Smartphone oder Kamera heraus und filmten sie.

    Nereidas dunkelblonden Haare hingen frei herab, nur ein wenig vom Gesicht ferngehalten durch ein Stirnband mit der Aufschrift "TuFiTa", welches sie in ihrer Jackentasche noch gefunden hatte.

    Sie tanzte und wirbelte im Kreis, ein Lichtband folgte ihren Händen. Nereida wandte sich unerwartet schnell den Hirten zu. Die fürchteten sich.

    Die Turnfee wollte gerade zu ihnen und den Zuschauern sprechen.
    Da merkte sie, dass sie in der Aufregung den Text vergessen hatte, nur noch ein paar Erinnerungen von Oksanas Erzählung und von "Josef" blieben ihr im Gedächtnis. Sie lächelte und versuchte in der Schnelle, das Ganze zu rekonstruieren, ließ es sich aber nicht anmerken.

    Pathetisch und mit heller klarer Stimme sprach sie daher ihre ganz persönliche Version:

    "Liebe Kinder, liebe Erdenbewohner, liebe Hirten, keine Bange, fürchtet euch nicht, ich bins doch nur, die galaktische Turnfee Nereida."

    Gelächter.

    Und etwas leiser, ein wenig unsicher: "War das mit dem Glanz umstrahlen eventuell etwas zu viel?"

    Weiteres Gelächter aus dem Publikum.
    "Nein, nein, allerbest!" rief ein großer Bewunderer von Nereida aus dem Publikum. Wiederum lachte die Zuhörerschaft.

    "Gut. Liebe Erdenbewohner! Fürchtet euch nicht! Ich bin der Engel des Herrn. Genauer gesagt, der Engel ..., ach, wartet mal, ich dreh mich mal um."

    Sie zeigte uns die Rückseite ihres Turnanzugs, auf dem in rot glitzernder Schrift geschrieben stand:
    "Engel Null Sieben"

    Oksana und die Menge grinsten. Einige lachten. Nereida drehte sich zurück.

    "Ja liebe Erdenbewohner und ihr Hirten, fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch ganz große Freude und Harmonie allezeit! Ihr alle sollt nun ganz harmonisch werden! Alles für euch. Das war Gottes Idee. Super, nicht wahr?"

    Die Leute kicherten.

    Danach wirbelte sie herum, tanzte einen raschen Zehn-Sekunden-Tanz. Lichtstreifen folgten ihren Händen, und sie strahlte. Sie machte einen plötzlichen Sprung auf die Hirten zu und blieb vor ihnen stehen. Die Hirten erschraken und erstarrten in Ehrfurcht vor dem Engel. Das war zwar in ihrer Rolle auch so vorgesehen, es war aber von ihnen nicht nur gespielt, sondern echt.

    Auch Nereida verharrte. Sie lächelte dabei verschmitzt ins Publikum.

    Das sah so witzig aus, dass einige Zuschauer lachten.

    Nereida verhielt sich hier genau wie eine Asiatin. Sie verharrte lächelnd, da sie nicht weiter wusste. Sie dachte an Oksana: Was muss ich nun sagen, liebe Freundin?

    Oksana dachte an sie: Denk an das Kind, den Retter! Davon musst du erzählen. Und wo es zu finden ist. Und woran man es erkennt.
    Nereida: Ach ja. Danke liebe Freundin.

    Nereida, wieder Herrin der Situation, verkündete strahlend ihre Version:
    "Alle zuhören! Hier kommt meine phänomentastische Nachricht für euch! Liebe Hirten, liebe Anwesenden, stellt euch vor, das Kind, der Retter, kam heute auf eure Welt hinab, hierher zur Erde!
    Ihr Hirten werdet es finden, wenn ihr zum Marktplatz Obertupfingen geht."

    Sie schaute sich nach links und rechts um, dann zu den Zuschauern. Und sprach leiser, aber dennoch deutlich zu verstehen: "Stimmt doch, oder? Ich hatte es vorhin an dem dritten Stand rechts da hinten gesehen", und deutete in die betreffende Richtung.

    Viele waren tüchtig am Lachen. Oksana schüttelte grinsend mit dem Kopf. Dann dachte sie daran, dass im dritten Stand rechts hinten wirklich die Szenerie der Weihnachtsgeschichte als Miniatur aufgebaut war, mit dem Christkind, Maria, Josef, den Tieren und den Besuchern.
    Auch die anderen Schauspieler, die anfangs noch etwas skeptisch wegen Nereidas salopper Auslegung ihrer Rolle waren, mussten lachen.

    Nereida war aber schon weiter im Text. Sie erinnerte sich wieder ein wenig an die Stelle mit "in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend".
    Das Wort Windeln kannte sie aber nicht, und Oksanas Erklärung brachte sie auch nicht weiter. Sie dachte eher an ein anderes Utensil der männlichen Tänzer.
    Und dass ein Kind ohne Lycrakleidung zur Welt kam, war für sie als Bewohnerin von R-Wi unvorstellbar.

    Sie sagte also zu den Hirten laut und souverän:

    "Ihr werdet das Kind finden mit einem Suspensorium und mit einem Turnanzug und Lycraleggings bekleidet.

    Und ich meine, es trägt auch Ballettschläppchen. Denn es tanzt da mit seinen Eltern. So wie ich hier für euch Hirten und Zuschauer."
    Und sie drehte sich grazil einmal um sich selbst, hielt die Arme zu den Seiten mit den Handflächen nach oben, tänzelte weiter und lächelte verzückt.

    Einige lagen fast am Boden, Oksana lachte Tränen, die Menge applaudierte kräftig.
    Andere standen mit offenen Mündern dort. Denn der unfassbare über den ganzen Körper verlaufende Glanz ihrer Kleidung schien einigen Männern tüchtig einzuheizen. Was für ein im wahrsten Sinne des Wortes himmlischer Körper!

    Nereida nickte gönnerhaft. Nach einer Weile fuhr sie fort:
    "So, an dieser Stelle sollten eigentlich die himmlischen Haarscheren auftreten, nur die hatten auf dem Weg hierher leider eine Autopanne. Aber wie ich gehört habe, sind nun meine Kollegen, die Gelben Engel, zu ihnen unterwegs, um ihnen zu helfen."

    Einige konnten nicht mehr vor Lachen. Erst die "Haarscheren", dann das mit der "Panne" und den "Gelben Engeln".
    Nereida konnte mit "Heerscharen" eben nichts anfangen und hielt es für einen Vokaldreher. Den Ausdruck "Gelber Engel" als Synonym für Pannenhelfer hatte sie vorhin von den Schauspielern aufgeschnappt.

    Leiser sprach sie zu allen: "Wisst ihr, so ganz ist mir das noch nicht klar geworden. Singende Haarscheren. Hm. Schnipp Schnapp", und grinste verlegen.
    Lachsalven.

    Nereida nahm wieder die Haltung des souveränen Engels an.
    "Na gut. Da sie also nicht zum Singen gekommen sind, singe und tanze ich jetzt eben allein für Euch."
    Und laut sang sie zu einer Phantasiemelodie:
    "Große Ehre für Gott da oben im Himmel!"
    Nereida wirbelte über die Bühne, um die Hirten herum, wie eine Ballerina. Sie strahlte uns an, streckte ihre Arme zum Publikum aus und rief:
    "Auf der Erde soll von nun an sein - eine große Harmonie, Tanz und Friede, Freude, Eierkuchen."

    Die Menge tobte vor Begeisterung.

    "Ihr alle, und ihr Hirten, geht hin zum Kind und tanzt mit ihm. Nehmt eure Pappschafe mit, dann freut sich das Kind.
    Eure Turnfee Nereida."

    Kein Halten mehr unter den Zuschauern.

    Nereida verbeugte sich, machte Anstalten zu gehen, drehte sich noch mal um und sagte: "Tschüss liebe Erdenbewohner, ich, der Engel des Herrn, Null Sieben, muss mich jetzt zum Himmel zurücktanzen, bis zum nächsten Mal!"

    Donnernder Applaus folgte ihr, als sie tanzte und sie die Lichtbänder umfingen.
    Laute "Nereida, Nereida"-Rufe ertönten.
    Sie verzichtete dann aber auf einen Verschiebetanz, tat so, als wollte sie die Bühne verlassen. Sie kehrte aber noch mal zurück, verneigte sich vor den Leuten und strahlte.

    Die Menge jubelte weiter, sogar kurz auch die beiden Hirtendarsteller. Nereida ging lächelnd von der Bühne.

    Der eine "Hirte" meinte dann laut zur Menge: "Kommt, gehen wir mal drei Stände weiter ..."

    Die Menge lachte.

    "... ähem... wir wollen nach Bethlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, was uns die galaktische Turnfee Nereida..."

    Begeisterung.

    "... ähem ... der Engel Null Sieben des Herrn uns verkünden ließ. Mitsamt unseren Pappschafen."

    Wieder Gelächter.

    In der vierten Szene sah man die "Hirten" mit ihren Pappschafen zu "Maria" und "Josef" ziehen, wo sie den beiden vom Engel berichteten.
    Ein wenig von Nereidas unkomplizierter und unkonventioneller Wortwahl übernahmen die Hirten spontan in ihre Sprechrolle, was ebenfalls für etwas Gelächter sorgte, aber sie waren bei weitem nicht so erfolgreich wie Nereida. Es war aber auch eine eher ruhige und stimmungsvolle Szene, die weniger Witz und mehr Gefühl und Geborgenheit verlangte.

    In der fünften und letzten Szene gingen die "Hirten" zurück und lobten den Herrn dafür, was sie an diesem Abend gesehen und gehört hatten.
    Der eine rief: "Danke Gott, du seiest groß gepriesen für das Kind! Dir sei Lob und Ehre!"

    Und der zweite freute sich und sagte: "Ja vielen Dank, Herr, für das neugeborene Kind, den Retter! Und auch Dank dafür, dass du deinen Engel, die Turnfee Nereida, geschickt hast!"
    Die Menge lachte.
    "Nereida, vielen Dank! Komm auf die Bühne! Maria, Josef, ihr auch!" riefen beide.

    Die Turnfee folgte prompt seiner Aufforderung. "Gern geschehen! Ich komme", rief sie. Großer Jubel und "Nereida"-Rufe erhoben sich.

    Die anderen Darsteller "Josef" und "Maria" folgten ihr.
    Alle standen nebeneinander auf der Bühne und verneigten sich. Die Menge applaudierte kräftig.
    Bestimmt fünf Minuten lang.

    Sie gingen von der Bühne, Oksana umarmte Nereida und beglückwünschte sie herzlich. Auch die Schauspieler umarmten Nereida.

    Als alle zusammen im abgesperrten Bereich am Bühnenrand standen, hatte Nereida ein leicht schlechtes Gewissen.
    "Pardon, dass ich an einigen Stellen den Text vergessen hatte. Normalerweise behalte ich das ja."

    "Keine Bange Nereida, fürchte dich nicht", sagte Johannes grinsend, der den "Josef" spielte.
    "Ohne dich hätten wir 200 Zuschauer enttäuschen müssen. Du hast unseren Auftritt gerettet!"

    Nereidas Augen leuchteten.

    Und Hilmar, der den einen Hirten spielte, meinte: "Danke Nereida für deinen lockeren und echt witzigen Auftritt! Übrigens, wir hatten noch nie solche Beifallsstürme wie heute Abend gehabt. Alles deinetwegen!"
    Magdalena in der Rolle der "Maria" freute sich ebenso wie Heiko, der zweite Hirte.

    "Gern geschehen! Es hat mir sehr gefallen, mitzuspielen und euch zu helfen. Ich muss mich nur kurz umziehen, mir wird schon kalt", meinte Nereida. Sie ging in den abgezäunten Bereich und kam eine Minute später wieder in ihren Alltagsklamotten heraus. Oksana wusste darum und war nicht erstaunt.
    Auf die Frage der anderen, wie sie das mache, antwortete sie zwinkernd nur: "Berufsgeheimnis".

    Sie verabschiedete sich von den Schauspielern, die ihr noch mal wortreich dankten.
    "Wenn ihr mich noch mal braucht, ruft einfach nach der galaktischen Turnfee Nereida Drei!"

    Die beiden gingen nach Hause.
    Oksana war noch vereinnahmt von dem Abend.
    "Ich bin so begeistert von dir, liebe Zauberfee, dass du das gemacht hast mit dem Stück!"

    "Danke liebste Oksana, die Schauspieler taten mir leid, ich musste ihnen helfen und die Harmonie bewahren."

    Die beiden Frauen umarmten einander.

    "Du hast ein gutes Herz, meine Zauberfee."

    "Danke Oksana!
    Die Weihnachtsgeschichte der Menschheit gefällt mir. Ein Kind, was auf die Welt kommt und die Welt retten soll.
    Möge die Harmonie mit dem Kind und der Welt sein.
    Und mit euch.
    Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch

    Eure Nereida Drei."

    Liebe Freunde der Galaktischen Turnfee Nereida Drei,

    zur Vorweihnachtszeit habe ich eine kleine abgeschlossene Geschichte geschrieben, wie Nereida Advent und Weihnachten am eigenen Leib erfährt.
    Folgt der quirligen Fee nun durch eine Geschichte mit Herz, Witz und Harmonie; erlebt Nereidas persönliche erfrischende Sicht auf die Dinge.
    Viel Spaß!

    Desi

    Zu Kapitel 5.
    Ich kann mir nicht helfen, aber genau das habe ich geahnt.
    Das was mit Lilly passiert ist.
    Und vor allem das, was mit Trish passiert ist.
    Sie ist sich ihres Lebens nicht mehr sicher und wird sich wohl genau überlegen müssen, diese Firma noch mal zu betreten.


    Obwohl ich so was hatte kommen sehen, finde ich die Geschichte weiterhin echt gruselig. Ein Gefühl, was ich nicht mag.