Kauf meiner ersten Lycra-Kleidung

  • Nachdem meine erste wahre Geschichte bei Euch im Forum gut ankam, habe ich mich kurzfristig entschlossen, Euch nun davon zu berichten, wie ich zu meinen ersten eigenen gekauftenLycras kam. Auch diese Geschichte ist wahr. Aber auch hier gilt: Die Begebenheiten sind rund 30 Jahre her, meine Erinnerungen können die Wahrheit vielleicht einmal leicht verändern, ohne dass dies beabsichtigt ist. Sollte Euch auch diese Geschichte gefallen, so likt bitte . Schreibt mir auch gerne ehrliche positive wie negative Kommentare. Sollte sie wieder bei Euch gut ankommen, dann werde ich gerne später die "Story von Alex und Chris" veröffentlichen - eine Geschichte von zwei Lycra-Fans, die sich, so es sie tatsächlich geben würde, auch in diesem Form angemeldet hätten. Bei dieser Geschichte von Alex und Chris handelt es sich also um eine komplett erfundene Geschichte, die mir schon seit einiger Zeit in meinem Kopf herumgeistert. Nun aber zurück zu den tatsächlichen Begebenheiten vor ca. 30 Jahren. Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen bei der Geschichte, die bei meiner ersten Geschichte "zum ersten Mal in Badeanzug und Strumpfhose" anschließt, aber auch alleine verständlich ist:


    Meine erste Erfahrung mit dem schwarzen Badeanzug und den dunklen Strumpfhosen zu Karneval 1983 lag nun einige Jahre zurück. Inzwischen hatte ich meinen Schulabschluss in der Tasche und eine Ausbildung begonnen. Meine erste Strumpfhose hatte längst das Zeitliche gesegnet und auch der Badeanzug wurde nicht schöner. Tragen konnte ich ihn aufgrund der Plastikschälchen vorne eh nur, wenn ich zu Hause alleine war. Und das kam leider so häufig nicht vor.


    Seit Sylvester 1985 hatte ich eine neue Freundin, die von meinen Neigungen zu Lycra nichts wusste, da ich diese Neigungen für nicht so wichtig für die Beziehung hielt und ich auch nicht die Traute hatte, mich vor ihr zu outen. Es war noch eine andere Zeit als heute. In der Schulzeit hatte ich nicht das Glück, dass sich in der Sporthalle eine Kiste mit liegengelassenen Sportklamotten befand und ich erinnere mich noch daran, dass die Mädels damals auch kaum mal solche Lycra-Sportanzüge trugen. Lediglich beim Schwimmen konnte man die Klassenkameradinnen mal in Badeanzügen sehen, Bikinis waren bei den Mädels eher verpönt.


    Aber beim normalen Sportunterricht zogen die nicht so coolen Mädels meistens Gymnastikschläppchen und schwarze Leggins an, die damals aber noch nicht so hießen. Diese Hosen waren im Allgemeinen aber nicht aus Lycra, sondern eher aus Baumwolle und daher auch nicht glänzend. Den obligatorischen Steg hatten die wenig coolen Girls unter dem Fuß - die cooleren hingegen trugen meistens weiße Sportsocken in den damals üblichen Adidas oder Puma Sportschuhen und hatten die Fußstege lässig nicht unter dem Fuß verstaut sondern der Steg befand sich oberhalb der Sportsocken - einige Hosen gab es sogar ohne diese Stege. Diese Mädels konnten meistens besser Mannschaftssportarten als die mit den Schläppchen und spielten öfters bei uns Jungens beim Fußball, Handball oder Volleyball mit. Damals dachte ich manchmal, dass die Wahl der Sportsachen bei den Girls von den sportlichen Fähigkeiten abhing.


    Manche Mädels hatten auch kurze normale Sporthosen oder lange Jogginghosen an. Als Oberteile waren fast ausschließlich einfachen enge bis schlabbrige weiße T-Shirts zu sehen, die je nach Laune in die Hose gestopft wurden oder lässig normal darüber getragen wurden. Lediglich ein Mädel in meiner Jahrgangsstufe trug fast immer einen beneidenswerten Lycra-Anzug. Sie war super beim Turnen und in ihrer Freizeit auch Sportlerin - leider weiß ich nicht mehr, ob sie Turnerin oder Rhythmische Sportgymnastikerin war. Auf jeden Fall erntete sie von den Jungens immer bewundernde Blicke - für die Bewegungen und die Klamotten.


    Beim Sportunterricht in der Berufsschule war die Mädchen-Klamottenszene für Lycra-Fans noch uninteressanter. Die Kleidung näherte sich den Sportklamotten von uns Jungen an. Lycra-Sportsachen hatte Niemand an. Und ich erinnere mich, dass ich das damals sehr schade fand. Inzwischen gab es die Sportvideos von Sydney Rom und morgens im Fernsehen die Sendung "Tele-Gymnastik" - die Älteren unter Euch werden sich sicherlich erinnern. In diesen Videos und Sendungen sah mal damals Mädels und junge Frauen in richtig tollen Lycra-Hosen und Gymnastikanzügen kurz oder lang, heute in der Abteilung "vintage" zu finden. Noch besser waren sie dadurch, dass die Mädels sehr knackig waren und sich wahnsinnig geschmeidig bewegten. Und selbst manche jungen Männer trugen Lycra-Sachen und machten diese das erste Mal zumindest für mich auch für Männer tragbar. Allerdings wirkten diese Lycras bei Männern damals noch sehr gewöhnungsbedürftig - es war halt eine andere Zeit Mitte bis Ende der 80er Jahre.


    Ich selber sah mir, so oft es ging, die "Tele-Gymnastik" an. Einen Videorekorder hatte ich noch nicht, so konnte ich die Sendungen leider nicht aufnehmen. Meine damalige Freundin zog ab und an bei Ihren Eltern zu Hause ihre schwarze Leggins an - sie galten zu Hause für Mädels als absolut tragbar - außer Haus hätte sie damals wohl Niemand getragen, außer eben beim Sport. Ich genoss es jedenfalls, sie in dieser Hose zu sehen, auch wenn auch sie, also die Hose nicht meine Freundin noch aus Baumwolle war. Aber der Schnitt war zumindest schon einmal interessant. Und einmal - es war wieder einmal Karneval, welches Jahr genau weiß ich nicht mehr, vermutlich 1987 oder 1988 - kam ich sogar für einen Kurze Zeit in den Genuss, diese Hose zu haben.


    Bis dahin und auch noch einige Zeit danach war ich öfters in Sportabteilungen von Kaufhäusern in Köln, Bonn und Düsseldorf umhergeschlichen, hatte mir im Vorfeld immer fest vorgenommen, dieses Mal eine entsprechende Leggins oder einen Anzug zu kaufen und regelmäßig verließ mich in den Kaufhäusern der Mut. Rückwirkend gesagt war ich damals schlicht und ergreifend zu feige, einfach eine Leggins zu kaufen - es gab sie zu der Zeit in Baumwolle mit und ohne Steg und auch schon in Lycra in schwarz und auch nach und nach immer bunter werdend. Die ersten Radler-Hosen tauchten auf - ohne Fahrrad-Einsatz und fast immer mit bunten breiten senkrechten Streifen an der Seite. Aber zig Mal verließ ich die Kaufhäuser ohne eine Radler oder eine Leggins. Manchmal ging ich sogar noch zu einem speziellen Gymnastik-Shop, dort waren im Schaufenster schon sehr schöne Hosen und Gymnastikanzüge zu sehen - aber hinein ging ich nie. Heute kann ich mein damaliges Verhalten absolut nicht mehr verstehen, gefällt mir heute etwas und hat es die richtige Größe, dann wird es gekauft, wenn es preislich passt.


    Zurück zu Karneval. Obwohl ich noch bei meinen Eltern wohnte, durfte meine Freundin Altweiber wieder einmal bei mir übernachten. Wir trafen uns in meiner Ex-Schule, die sie noch besuchte und gingen abends nach dem Besuch einer Disko zu mir nach Hause. Obwohl ich damals schon einen Führerschein und sogar eine kleine Nuckelpinne - einen Fiat Panda - hatte, nach Hause in einen Nachbarort konnte ich sie nicht mehr bringen - Jeder kann sich denken, warum. Neben ihren Karnevalssachen hatte sie frische Sachen für den kommenden Freitag dabei. Und ihr Karnevalskostüm war wie damals recht häufig ein großes weißes altes Herrenhemd vom Vater, bunt bemalt mit Sprüchen, Herzchen etc. einer schwarzen Leggins, aufgepeppt mit bunten Schleifen und ähnlichen Dingen, roten aufgemalten Herzchen auf den Wangen und witzig gestylten Haaren. Und an diesem Altweiber-Donnerstag sah ich für mich die Chance, eine Leggins für kurze Zeit zu besitzen. Meine Freundin musste sie lediglich am folgenden Freitag bei mir liegenlassen. Und es klappte tatsächlich. Ich hatte die Hose, die meine Freundin unachtsam am Abend auf einen Stuhl bei mir im Zimmer geworfen hatte unter andere Sachen gelegt und morgens, als ich sie zur Schule brachte, lag die Hose noch bei mir. Ich selber hatte den Freitag frei und nutzte den Vormittag, diese Hose einmal anzuziehen. Dies war recht schwierig, war sie doch aus Baumwolle und nicht so dehnbar wie Lycra. Meine Freundin selbst war zwar nicht sehr klein, aber ich hatte meine endgültige Größe von 185 cm inzwischen erreicht und meine Figur war nun doch männlicher geworden - also mit etwas kräftigen Beinen. So passte ich nicht wirklich in die Hose und ich wollte sie auf keinen Fall zerstören. Also scheiterte dieser Versuch recht kläglich - ich fühlte mich auch nicht gut dabei - so als würde ich meine Freundin hintergehen und so gab ich auf, nachdem ich die Hose bis gut über die Knie gezogen hatte. Aber alleine das Gefühl an den Unterschenkeln mit etwas Kompression war schön und so lohnte sich der Versuch daher doch. Ich zog die Hose wieder vorsichtig aus. Mittags holte ich meine Freundin von der Schule ab und fuhr sie nach Hause. Die "vergessene" Leggins gab ich ihr natürlich zurück. Sie hatte das Fehlen noch gar nicht bemerkt.


    Aber dieses Erlebnis bestärkte mich daran, nun endlich eigene Lycras zu besitzen. Interessant für mich waren eine Hose und ein Oberteil, also ein Badeanzug oder ein Gymnastikanzug. Und irgendwann nahm ich tatsächlich mein Herz in die Hand, als ich mal wieder, in diesem Fall bei C & A in Köln auf der Schildergasse, nach entsprechenden Dingen sah und ich mir wieder fest vornahm, dieses Mal die City nicht ohne ein Schnäppchen zu verlassen. Die Sportabteilung des Kaufhauses befand sich damals im Keller und ich fuhr mit der Rolltreppe hinunter. Wie schon häufiger, so sah ich mich auf diversen Kleiderständern um ohne mich für etwas entscheiden zu können. Das Gefühl, wieder nichts zu kaufen, beschlich mich wieder als mein Blick plötzlich auf zwei Teile fiel, die an der Wand ganz hinten in der Ecke des Verkaufsraumes hingen. Es handelte sich, ich traute meinen Augen kaum, um eine Lycrahose und einen Lycra-Ganzanzug mit Beinen, ohne Arme aber mit breiten Trägern. Und jetzt kam der Hammer: die Hose war neon-gelb, der Ganzanzug neon-pink. So etwas hatte ich in dieser Form noch nicht gesehen und ich suchte solche Teile auf den Kleiderständern. Irgendwo musste ja noch mehr von diesen Teilen sein. Aber so sehr ich auch suchte, es gab keine weiteren Stücke in gleicher oder ähnlicher Aufmachung. Also musste die Größe dieser beiden Teile passen. Völlig aufgeregt und innerlich aufgewühlt versuchte ich bewusst langsam zu den Teilen zu schlendern. Auf den Schildern stand bei beiden "Größe 40". In meinem Hirn begann es zu rattern. Die Hose meiner Freundin hatte Größe 38 und die Baumwolle war weit weniger dehnbar als dieser Lycrastoff der beiden Teile. Ich schaute, wie lang die Schlange an der Kasse war und wollte schnell zugreifen um zur Kasse zu gehen. Leider hingen die beiden Objekte meiner Begierde relativ hoch und so war man als Kunde gezwungen, das Verkaufspersonal zu bemühen. Und schon wieder verließ mich der Mut; ich drehte mich um und wollte das Geschäft verlassen, da ich keine Ahnung hatte, wie ich der Verkäuferin klar machen sollte, warum ich die Teile haben wollte. Schnellen Schrittes verließ ich, wieder einmal völlig enttäuscht, die Abteilung.


    Wer sich an das damalige "C & A" in Köln erinnert der weiß, dass es im Keller ein Schnell-Restaurant gab. Ich schaffte es, dort anzuhalten und mir einen Burger und ein Getränk zu kaufen. Ich setzte mich und arbeitete einen Schlachtplan aus. Ich wollte diese Lycras haben, preislich waren sie absolut ok, vermutlich die letzten ihrer Art und sie sollten schnellstens ausverkauft werden. Zwar weiß ich heute nicht mehr, was die Hose und der Ganzanzug kosten sollten, aber sie waren absolut günstig. Wie lange ich im Restaurant saß, kann ich nicht mehr sagen. Fakt ist, dass es eine ganze Zeit dauerte, bis mein Schlachtplan stand. Nach vielem hin und her hatte ich mich entschlossen, ganz einfach auf das Ziel zuzusteuern. Einfach eine Verkäuferin, auf jeden Fall eine Frau, am besten jung, ansprechen, die beiden Teile verlangen und ohne Umschweife bei der Kasse zahlen. Danach schnellstens raus aus dem Laden. Gerade wollte ich aufstehen, als ich mich fragte, wie ich wohl reagieren sollte, wenn sie nach dem Grund des Kaufes fragen würde. Beispielsweise: "Wollen Sie die Teile vorher anprobieren?" oder "Sind sie sicher, dass es Ihre Größe ist?" Ich blieb erst einmal sitzen und überlegte mir eine Antwort, die auf alles passen würde. "Die beiden Stücke sind ein Geschenk für meine Freundin und sie hat Größe 40!" war meine ausgedachte Standartantwort.


    Ich stand auf, ging in Richtung der beiden Teile aber auf dem Weg dorthin verließ mich schon wieder fast der Mut. Zum einen hatte ich Angst, dass eines oder sogar beide Teile inzwischen verkauft waren zum anderen hatte ich wieder Angst vor der eigenen Courage. Meine Schritte wurden langsamer, je näher ich den Teilen kam aber ich schaffte es endlich bis dorthin. Und mein Herz schlug höher: Beide Teile waren noch da. Nun also den Schlachtplan umsetzen und eine passende Verkäuferin finden. Für mich dauerte es eine Ewigkeit, bis ich Eine fand - vermutlich waren es aber nur ein oder zwei Minuten. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und bat die Verkäuferin, mir die beiden Teile zu geben. Sie lächelte mich an, meinte nur "sehr gerne", holte eine kleine Trittleiter und nahm die beiden Stücke von der Wand. "Bitteschön! Kann ich Ihnen sonst noch weiterhelfen?". "Nein heute nicht. Vielen Dank!" entgegnete ich, nahm meine Schnäppchen und eilte zur Kasse. Ich bezahlte in bar, die Schlange war glücklicherweise nicht sehr lang und die Wartezeit hielt sich in Grenzen, und eilte zum Ausgang. Als ich einige Minuten später im Auto saß, sah ich mir die beiden Lycras nochmals genauer an und überlegte, wie einfach es doch war, tolle Teile zu erstehen. Ich konnte in diesem Moment gar nicht verstehen, warum ich mich bisher nie getraut hatte, Lycrakleidung zu kaufen.


    Kaum zu Hause, ging ich sofort in mein Zimmer, dass sich in der zweiten Etage des Elternhauses befand. Zuerst probierte ich die neon-gelbe Hose an, die tatsächlich passte. Ich genoss den Moment, in dem ich die Hose hochzog und die Zeit, in der ich sie trug. Sofort danach schlüpfte ich in den Ganzanzug. Zwar fand ich die Farbe, das neon-pink gewöhnungsbedürftig aber zum ersten Mal das Gefühl auf der Haut, einen Einteiler anzuhaben, war unbeschreiblich. Und dieses Teil hatte, anders als der schwarze Badeanzug meiner Mutter, keine Plastikcups und saß wie angegossen. Er war minimal zu klein und dehnte sich herrlich auf der Haut. Ich nutzte danach jede Gelegenheit, diesen Anzug unter meinen normalen Klamotten anzuziehen. Nur das Waschen war etwas schwierig. Hier musste ich jedes Mal improvisieren, wenn ich alleine war. Aber es hat immer geklappt und ich habe an beiden Teilen, besonders am Ganzanzug viele Jahre meine Freude gehabt. Besonders gerne habe ich im Ganzanzug geschlafen. Ein unbeschreibliches Gefühl. Aber gesehen hat mich niemand in den Sachen - dafür war die Zeit dann doch noch nicht reif.


    Nur wenige Wochen später kaufte ich mir meine erste Radlerhose in schwarz mit bunten Seiteneinsätzen, die ich sogar zum ersten Mal anzog, als ich mit dem Fahrrad eine Tour machte - zu meiner Freundin. So blieb mir nichts anderes übrig als diese Hose zuerst meiner Familie zu zeigen und später meiner Freundin. Inzwischen hatte sich meine Einstellung völlig verändert. Ich ging ganz einfach so damit um, als wäre es eine normale Hose. Meine Eltern schauten sich die Hose an und meinten nur: "Die kannst du tragen!" und mein Vater bemerkte, dass es besser wäre, eine Hose mit Fahrradeinsatz gekauft zu haben. Meine Freundin fand sie schlicht "schick!".


    Von den hier beschriebenen Stücken habe ich schon seit vielen Jahren keines mehr. Im Laufe der Jahre hat sich meine Sammlung ständig verändert und ist inzwischen so groß, dass ich damit ein Geschäft eröffnen könnte, aber meine ersten Teile haben schon lange die Hufe hochgerissen. Einige Teile ziehe ich sehr häufig und gerne an, andere habe ich bewusst für Karneval gekauft und einige für besondere Momente, so dass einige Teile auch anderen Personen bekannt sind, anderen hingegen neben mir nur einer weiteren Person.

  • Freue mich schon auf "Alex und Chris",

    aber nochmal zu deiner herrlichen Schilderung:

    Während des Lesens hatte ich, und ich bin sicher nicht der Einzige, ständig das Gefühl in einen Spiegel zu blicken. Viele deiner Erlebnisse habe ich entweder genau so oder doch wenigstens so ähnlich erlebt. Es war als hätte ich einen Film über jemanden gesehen, dem es häufig genauso wie mir selbst erging.

    Ich verneige mich vor deiner Fähigkeit das alles so gekonnt zu Papier zu bringen.

  • Bei weitem nicht - ich hatte auch ein seltsames Wiedererkennungsgefühl beim Lesen. Da ich allerdings etwas jünger bin, entwickelte sich die Leidenschaft bei mir, als Lycra überall zu sehen und zu kriegen war und ich auch - als Kind eingekleidet von den Eltern - schon ein paar Radlerhosen hatte, bevor ich so richtig auf den Geschmack kam.


    Aber später, wo es darum ging, mir eigene Teile zu kaufen, war ich auch mal alleine in einem C&A, wenn auch nicht in Köln sondern in Bonn. Diese anfängliche Hemmung, mit einer Leggings zur Kasse zu gehen, kann ich also gut nachempfinden. Danke für diese detaillierte Schilderung.